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Grönholm setzt sich die schwedische Krone auf

Marcus Grönholm gewinnt zum fünften Mal die Rallye Schweden - Der Finne ging früh in Führung und ließ sich den Triumph nicht mehr nehmen

(Motorsport-Total.com) - Marcus Grönholm hatte einen Wunsch für seinen 39. Geburtstag vor knapp einer Woche: Er wollte die Rallye Schweden zum fünften Mal gewinnen. Nun, am Sonntagnachmittag nach 20 Prüfungen ist es soweit. Der Ford-Werkspilot entschied den ersten Winterlauf der Saison für sich, mit einer Gesamtzeit von 3 Stunden 8 Minuten 40,7 Sekunden.

Marcus Grönholm

Marcus Grönholm ist der unbestrittene Star bei der Rallye Schweden - fünf Siege! Zoom

Bei der Siegerehrung im eiskalten Hippodrom von Karlstadt ließ sich Grönholm mit Konfetti-Regen und Champagner feiern. Schon am ersten Tag übernahm er in der fünften Wertungsprüfung die Führung und ließ sie sich seitdem nicht mehr nehmen. Stattdessen baute er seinen Vorsprung Sekunde um Sekunde aus. Grönholm sagte im Ziel zum WRC-Radio: "Es war ein tolles Wochenende, das Auto war okay, alles ist perfekt gelaufen".#w1#

Heute Morgen gab es noch einmal Aufregung bei Ford. Temperaturen unter minus 20 Grad hatten bei den Autos des Stobart-Teams für massive Schäden gesorgt. Und auch Grönholm gab nun zu, dass seinem ford die Kälte auch etwas zu schaffen machte: "Es war aber nur ein kleineres Problem, und das Team sagte mir, dass es gut gehen wird."

Loeb: Von Platz 20 auf zwei

Der Zweitplatzierte Sébastien Loeb hat ein aufregendes Wochenende hinter sich. Den start in die erste Super Special Stage am Donnerstagabend verpatzte er total und würgte den Motor ab. Vom 20. Platz aus startete Loeb dann seine Aufholjagd. Am Samstagmorgen hatte er dann sogar die Chance, Grönholm den Sieg streitig zu machen. "Dann aber habe ich die falschen Reifen gewählt, hatte keine Chance mehr und entschied, Zweiter zu werden", sagte Loeb bei der Siegerehrung.

"Wenn man Marcus hier schlagen will, dann muss man in allen Prüfungen perfekt fahren." Sébastien Loeb

"Es ist aber großartig, hier in Schweden Zweiter zu werden", fuhr der Citroën-Pilot fort, "wenn man Marcus hier schlagen will, dann muss man in allen Prüfungen perfekt fahren. Mein zweiter Platz ist aber gut für die Weltmeisterschaft. Außerdem haben wir gesehen, dass unser C4 ein gutes Auto ist, das stimmt uns zuversichtlich für die Zukunft und ich freue mich auf die nächsten Duelle mit Marcus."

Dritter auf dem Podest war Grönholms Teamkollege Mikko Hirvonen, der den erfolg des Ford-Werksteams abrundete. Hirvonen lieferte sich über das Wochenende einen heißen Kampf mit Henning Solberg und Daniel Carlsson um das Podest, konnte sich dann aber absetzen.

In Servicepark von Hagfors wird nun kräftig zusammengepackt. Viel Zeit zum Luftholen bleibt den Piloten nicht. Denn schon in wenigen Tagen, am Freitag geht es weiter mit dem nächsten Lauf, der Rallye Norwegen. Zum ersten Mal hat dieses Event WM-Status und alle Beteiligten fiebern diesem Debüt entgegen.

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