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Bei Regeländerungen: Drei Marken haben Interesse an WRC-Einstieg

Die WRC könnte in Zukunft drei neue Marken in der Topkategorie willkommen heißen - Dafür müsste das Rally1-Reglement jedoch angepasst werden

(Motorsport-Total.com) - Alpine, Skoda und die Stellantis-Gruppe erwägen einen Einstieg in die Topkategorie der Rallye-WM (WRC). Jedoch müssten die nagelneuen Rally1-Regeln etwas angepasst werden, um die Hersteller letztlich vom finalen Schritt zu überzeugen. Dabei wurden die neuen Hybridautos erst im Jahr 2022 in der WRC eingeführt.

Takamoto Katsuta

Kommen neue Hersteller in die WRC? Zoom

Aktuell gibt es zwei Werkseinsätze mit Toyota und Hyundai in der Rallye-Weltmeisterschaft, M-Sport startet mit Werksunterstützung für Ford in der Serie. Mit der Einführung von Hybridautos hat die WRC nicht nur eine nachhaltigere Zukunft im Blick, sondern möchte auch neue Marken in die Topkategorie locken.

Der Verbrenner müsste weg, um weitere Hersteller in die Serie zu locken, so der mögliche Vorstoß, denn Alpine hat bereits klar kommuniziert, dass nur eine vollelektrische Serie eine Alternative für die Renault-Marke ist.

Der Einsatz eines reinen Elektroautos ist aktuell in der Rally1-Kategorie nicht möglich. Andrew Wheatley, der neue Rallyedirektor des Automobil-Weltverbandes (FIA), hat aber schon ausgeschlossen, dass die WRC vollelektrisch wird, sollte es keinen großen technologischen Sprung geben.

Laut Wheatley sollen 80 Prozent des Rally1-Reglements ab 2025 übernommen werden, heißt es. Jedoch gibt es seitens der FIA erste Schritte in Richtung einer vollelektrischen Serie: Das Reglement der neuen Rally5e-Klasse wurden vom Welt-Motorsportrat akzeptiert. In dieser Klasse sollen seriennahe Fahrzeuge zum Einsatz kommen - wie in der R5/Rally2-Kategorie.

Skoda ist bereits mit seinem Fabia in der Rally2-Kategorie engagiert und könnte sich die Rückkehr in die Topkategorie vorstellen. Die Stellantis-Gruppe schaut sich die WRC ebenfalls an. In Deutschland gibt es bereits eine Cup-Klasse in der elektrische Corsas zum Einsatz kommen. In Zukunft möchte die FIA mit allen möglichen Kandidaten Gespräche führen, um einen gemeinsamen Weg zu finden.