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WEC-Startphase: Toyota-Führung und frühes Button-Aus

Toyotas von Kobyashi (#7) und Buemi (#8) nach erster Stunde sicher an der Spitze, SMP-BR1 von Button ausgeschieden - Porsche führt GTE-Pro-Klasse an

(Motorsport-Total.com) - Der Traum vom Podestbesuch beim ersten Heimspiel als LMP1-Pilot in der WEC wird sich für Ex-Formel-1-Weltmeister Jenson Button nicht erfüllen. Der SMP-BR1-AER, den sich der Brite mit Michail Aljoschin und Witali Petrow teilt, sollte nach nur 40 Minuten im 6-Stunden-Rennen von Silverstone aus. Aljoschin stellte den Boliden mit Motorschaden am Streckenrand ab. Bis dorthin hatte der Russe das Auto sicher auf Platz drei gefahren.

Jenson Button

Der SMP #11 von Button/Aljoschin/Petrow überlebte nicht einmal eine Rennstunde Zoom

An der Spitze ziehen die beiden Toyota TS050 wie erwartet einsam ihre Runden. Kamui Kobayashi und Sebastien Buemi nehmen der privaten LMP1-Konkurrenz im Schnitt rund drei Sekunden pro Runde ab und haben daher bereits eine Runde Vorsprung. Kobyashi steuert den Wagen mit der Startnummer 7 mit gut einer Sekunde Vorsprung auf Buemi (#8) auf Platz ein. Am Auto der Le-Mans-Sieger gab es zu Beginn viel Untersteuern. "Wir sollten die Front wechseln", so Buemi im Funk.

In der Startphase viel Aufregung: In Kurve zwei gerieten Stephane Sarrazin (SMP #17) und Mathias Beche (Rebellion #3) aneinander, auch Ben Hanley im DragonSpeed-BR1 wurde leicht berührt. Dem Chaos dieser Szene mussten zahlreiche Autos ausweichen. Unter anderem auch Neel Jani im Rebellion #1. Der Schweizer liegt nunmehr aber nach einem starken ersten Stint auf Platz drei hinter den Toyotas. Technische Probleme gibt es erneut am Enso von ByKolles (Webb/Binder).

An der Spitze des LMP2-Feldes rangeln die beiden Orecas von Jackie Chan DC mit dem Dallara vom Racing Team Nederland und dem Alpine #36. Das Chaos der ersten Runde half in der GTE-Pro-Kategorie den Le-Mans-Siegern Estre/Christensen (Porsche #92). Während unter anderem die beiden Ford GT ausweichen mussten, konnte Kevin Estre an die Spitze stürmen und sich seither von seinen Verfolgern absetzen.

Im Fight rund zehn Sekunden hinter dem führenden Porsche 911 RSR: Sam Bird (Ferrari #71), Marco Sörensen (Aston Martin #95) und die beiden Fords von Andy Priaulx und Olivier Pla. BMW kann das Tempo der Konkurrenz bislang nicht mitgehen, alle anderen Hersteller agieren auf Augenhöhe. In der GTE-Am-Kategorie zeigte Egidio Perfetti eine bärenstarke Leistung. Der Norweger verlor die Spitze ganz kurz an Salih Yoluc (Aston Martin), kämpfte sich aber zurück und baute im Project-1-Porsche #56 einen Vorsprung von zwölf Sekunden auf.

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