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Stefan Mücke: Über diese Saison kann man ein Buch schreiben

Der Ford-Pilot reflektiert über die vergangene WEC-Saison und spricht die wichtigsten Momente an: Fehlendes Glück, aber der Speed stimmt

(Motorsport-Total.com) - Stefan Mücke hat in der WEC-Saison 2017 ein Auf und Ab erlebt. Während das Tempo seines Ford GT und die eigene Geschwindigkeit meistens stimmten, hatte der Berliner in den Rennen viel Pech. Oftmals lag er in aussichtsreichen Positionen, ehe der Defektteufel zuschlug. "Für uns war es ein extrem hartes Jahr", resümiert er deshalb und wünscht sich mehr Glück für das kommende Jahr.

Olivier Pla

Das Glück meinte es in dieser Saison nicht gut mit Stefan Mücke und Olivier Pla Zoom

"Oli und ich hatten die Seuche. Uns hat alles erwischt, was uns erwischen konnte. Solch eine Saison hatte ich wirklich noch nie", zeigt er sich fassungslos über sein Pech. "In jedem Rennen war irgendetwas. Bei der Leistungsdichte in unserer Klasse reichen schon Kleinigkeiten. Da kannst du ein gutes Resultat sofort vergessen", erklärt er die unglücklichen Ergebnisse der vergangenen Saison.

Beim Saisonhöhepunkt in Le Mans kam er beispielsweise mit seinem Teamkollegen Olivier Pla nicht über einen zehnten Platz in der hart umkämpften GTE-Klasse hinaus. Besonders ärgerlich ist für den GT-Experten dabei, dass die Basis mehr als vielversprechend war. "Unser Tempo war immer top", ist er sich der guten Ausgangslage bewusst.

"Aber in Le Mans bricht ein kleiner Bolzen, hier und dort gibt es zum falschen Zeitpunkt eine Full-Course-Yellow, in Schanghai geht ein Reifen kaputt, der uns dann am Ende fehlt. Ich könnte das jetzt noch lange fortführen", klagt er über das Unglück, das ihm an der Ferse zu haften schien. Insgesamt seien viele kuriose Dinge geschehen, die schwer zu fassen seien.

"Da waren völlig irre Sachen dabei", erinnert er sich. Besonders im Gedächtnis ist Mücke dabei ein Erlebnis beim Heimrennen geblieben. "Am Nürburgring zum Beispiel ein LMP2, der mich unter Rot überholt und sich dann vor mir wegdreht", beschreibt er die ungewöhnliche Situation beim Eifelrennen. Auch deshalb ist er sich sicher: "Über diese Saison kannst du ein Buch schreiben."

Rückblickend ist er deshalb mehr als irritiert: "Wenn ich mir das alles überlege, kann ich nur mit dem Kopf schütteln." Dennoch zeigt er sich für das kommende Jahr zuversichtlich. "Gut, jetzt ist das Pech aufgebraucht. Nächstes Jahr greifen wir an", schickt er deshalb eine Kampfansage an die Konkurrenz.

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