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Nur 31 Autos in Schanghai: Young-Driver-AMR zieht zurück

Aufgrund von Streitigkeiten über die Balance-of-Performance (BoP) startet beim kommenden WEC-Rennen in China ein Aston Martin Vantage weniger

(Motorsport-Total.com) - Die Streitigkeiten um die Einstufung der GTE-Fahrzeuge in der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) erreicht einen neuen Höhepunkt. Weil man sich im Vergleich zur Konkurrenz von Porsche und Ferrari ungerecht behandelt fühlt, zieht Aston Martin ein Fahrzeug aus dem Wettbewerb in China am kommenden Wochenende zurück. Der Vantage #95 von Young-Driver-AMR wird das 6-Stunden-Rennen von Schanghai nicht bestreiten.

Christoffer Nygaard, Marco Sörensen

Der Aston Martin von Young-Driver-AMR wird in Schanghai nicht fahren Zoom

Das Fahrzeug ist zwar unter dänischer Flagge vom Team um Jan Struve genannt, den Einsatz wickelt aber die Werksmannschaft von Aston Martin ab. Am Stammsitz in Großbritannien wurde die Entscheidung getroffen, mit dem Rückzug des Autos von Sörensen/Thiim/Nygaard ein nachhaltiges Zeichen zu setzen. "Die Entscheidung, ob der Wagen fährt oder nicht, liegt bei uns", wird Aston-Martin-Rennleiter John Gaw von 'Autosport' zitiert.

"Der Aston war in den vergangenen drei Rennen einfach nicht konkurrenzfähig. Wir erwarten auch nicht, dass er in Schanghai konkurrenzfähig sein kann - zumindest wird es extrem schwierig", sagt Gaw, der offen lässt, ob das Fahrzeug beim Saisonfinale in Bahrain wieder fahren wird. In den vergangenen Wochen hatten FIA und ACO die GTE-Autos neu eingestuft. Aston Martin hatte man per kleinerem Restriktor rund 15 PS genommen, den Porsche 911 RSR etwas leichter gemacht.

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