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Dillmann: ByKolles war für die 24h von Le Mans "nicht bereit"

Der ByKolles-LMP1 musste nach rund 13 Stunden bei den 24h von Le Mans aus dem Rennen genommen werden - Tom Dillmann erklärt die Problematik

(Motorsport-Total.com) - ByKolles hat in der Langstrecken-Weltmeister (WEC) ein schwieriges Jahr hinter sich gebracht. Das LMP1-Team wechselte mitten in der Saison vom Nissan-V6-Turbomotor zum Gibson-V8-Aggregat. Laut ByKolles-Fahrer Tom Dillmann war das Team für die 24h von Le Mans noch nicht bereit.

Tom Dillmann, Oliver Webb, Paolo Ruberti

ByKolles erlebte ein schwieriges 24h-Rennen in Le Mans Zoom

Rund 13 Stunden hielt das Team sein Fahrzeug auf der Strecke, bis Getriebe-Probleme das Rennen für die Mannschaft beendeten. Dillmann teilte sich das Fahrzeug mit Oliver Webb und Paolo Ruberti. Das Trio fuhr in Le Mans insgesamt 163 Runden bevor das Auto um ca. vier Uhr morgens abgestellt wurde.

"Wir waren mit dem neuen Motor etwas zu spät dran", sagt Dillmann gegenüber 'Motorsport-Total.com'. "Wir waren etwas abgeschlagen und haben es nicht geschafft, vor Le Mans genügend Runden abzuspulen, weil das Auto erst so spät fertig war. Wir waren einfach nicht bereit."

Erste Probleme nach fünf Stunden

Tom Dillmann, Oliver Webb, Paolo Ruberti

Nach Rennhalbzeit musste ByKolles aufgeben Zoom

Schon nach fünf Stunden hatte die ByKolles-Mannschaft das erste Problem: Ein Wasserleck musste von der Boxencrew repariert werden. "Das hat uns eine Stunde gekostet", so Dillmann. "Paolo war dann eine Stunde lang draußen, bis das Leck wieder da war. Wir mussten wieder reparieren und das kostete uns dieses Mal rund eineinhalb Stunden."

Das Ziel war es, das Rennen einfach zu beenden. "Ich war ohne Probleme drei Stunden lang auf der Strecke", so Dillmann weiter. "Dann hat aber die Gangschaltung aufgegeben, als ich in Indianapolis unterwegs war. Die Gangschaltung ist in einem falschen neutralen Gang steckengeblieben. Ich hatte keine Chance, das Auto zurück an die Box zu bringen."

DragonSpeed mit technischen Problemen

Ben Hanley, Henrik Hedman, Renger van der Zande

Auch DragonSpeed hat in Le Mans Probleme Zoom

Auch DragonSpeed erlebte ein schwieriges 24h-Rennen. Das Team musste aufgrund von Elektronikproblemen frühzeitig aufgeben. Am Steuer des LMP1-Boliden saßen Ben Hanley, Renger van der Zande und Hendrik Hedman. Um drei Uhr nachts spielte dann die Elektronik nicht mehr mit.

"Wir hatten die ganze Woche über Probleme mit der Elektronik", verrät van der Zande 'Motorsport-Total.com'. "Wir haben bis Samstag daran gearbeitet, das Problem zu lösen, aber es kam immer wieder zu Schwierigkeiten. Das ist schade, weil wir viel Zeit, Geld und Energie aufgewendet haben, um hier zu starten."

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