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ByKolles-Bombe: Voraussichtlich keine WEC-Starts 2021!

ByKolles Racing wird in der WEC-Saison 2021 kein Rennen bestreiten - Dabei wird das Le-Mans-Hypercar im Februar erstmals rollen!

(Motorsport-Total.com) - Der Name ByKolles fehlt überraschenderweise auf der Starterliste für die Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) 2021. Obwohl das Team von Colin Kolles kurz davorsteht, sein Le-Mans-Hypercar (Arbeitstitel: PMC Project LMH) zu testen, wird es 2021 voraussichtlich keine Renneinsätze bestreiten.

ByKolles PMC Project LMH, Rendering

Das ByKolles PMC Project LMH wird vorerst keine Rennen bestreiten Zoom

Teambesitzer Colin Kolles sagt gegenüber 'Motorsport-Total.com', dass der LMH-Bolide "sehr bald" fahren werde: "Es sollte im Februar der Fall sein - natürlich abhängig von der weiteren Entwicklung der COVID-19-Situation und dem Wetter."

Und warum startet man nicht? "Uns gefallen einige Dinge innerhalb der WEC-Organisation nicht. Deshalb haben wir uns dazu entschieden, uns nicht einzuschreiben." Weiter präzisieren möchte Kolles seinen Kommentar nicht.

Spekulationen, dass das Team mit den Nenngebühren in der LMH-Klasse (360.000 Euro für sechs Rennen nach 310.000 Euro für acht Rennen in der Saison 2019/20) nicht zufrieden sei, will Kolles weder bestätigen noch dementieren. Zu einzelnen Starts wird es ebenfalls nicht kommen, weil die Hypercar-Klasse von dieser Regel ausgeschlossen wurde.


ByKolles PMC Project LMH Hypercar

ByKolles hatte sich diese Möglichkeit in der vergangenen Saison zunutze gemacht, als das Team mit dem LMP1-Boliden Enso CLM P1/01 lediglich die 6 Stunden von Spa und die 24 Stunden von Le Mans bestritten hat. Der ACO gab daraufhin einen Schuss vor den Bug ab und verbannte ByKolles auf die Reserveliste für Le Mans.

Colin Kolles versichert jedoch, dass das Auto noch zu Renneinsätzen kommen wird: "Eines Tages wird es fahren, aber wir haben keinen Druck, es einzusetzen."

Das ByKolles-Hypercar soll in drei Versionen produziert werden: Ein Straßenfahrzeug, eine Track-Day-Variante mit bis zu 1.000 PS und Hybridantrieb und die Rennversion ohne Hybridantrieb. Kolles betont, dass das Le-Mans-Hypercar "zu 90 Prozent bei uns gebaut wird" und komplett selbst designt sei. Der größte externe Punkt ist der Motor, der wie beim LMP1 von Gibson stammt.

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