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  • 28.02.2022 · 11:52

  • von Andre Wiegold, Co-Autor: Andre van Leuween

Simona de Silvestro will als Bobfahrerin zu Olympia!

Simona de Silvestro im Eiskanal statt auf der Rennstrecke: Die Schweizerin möchte sich den Traum von Olympia als Bobfahrerin erfüllen

(Motorsport-Total.com) - Wie weit ist das Bobfahren vom Rennsport entfernt? In beiden Disziplinen stehen Präzision und Geschwindigkeit im Fokus. Sowohl im Motorsport als auch im Eiskanal geht es darum, am schnellsten ins Ziel zu fahren, es gibt also nur marginale Unterschiede, denen sich Simona de Silvestro in Zukunft stellen möchte. Die Schweizerin möchte - zumindest im Winter - das Rennauto gegen den Bobschlitten austauschen, um ihren Traum von Olympia zu erfüllen.

Simona de Silvestro

Simona de Silvestro versucht sich im Bobsport! Zoom

De Silvestro ist eigentlich auf der Rennstrecke und in motorisierten Rennwagen Zuhause, doch jetzt sollen es ihre Fähigkeiten und die Schwerkraft richten. Die 33-Jährige möchte unbedingt an den Olympischen Winterspielen teilnehmen und wird sich in ihrer freien Zeit auf das Bobfahren konzentrieren. Im Winter hat sie deshalb eine Pause vom Rennsport genommen, um auf der Eisbahn zu trainieren.

"Ich fühle mich schon seit einiger Zeit von den Olympischen Spielen inspiriert", schreibt sie auf Instagram. "Ich habe vor einigen Jahren damit begonnen, darüber nachzudenken, wie ich diesen Traum wahr machen kann. Ich habe mir alle Sportarten angeschaut und erkannt, dass das Bobfahren mich wegen meines Rennsport-Hintergrunds dahin bringen kann."

De Silvestro hat im Sommer die Entscheidung getroffen, ihren Lebenstraum zu verfolgen und dem Bobsport im Winter eine Chance zu geben. "Seit Dezember hatte ich viel damit zu tun, mich an das Rutschen im Eiskanal zu gewöhnen." Dem Rennsport wird de Silvestro nicht den Rücken kehren, denn sie plant bereits damit, in der Saison 2022 wieder auf Punktejagd zu gehen.

Die Schweizerin hat ihr erstes offizielles Bobrennen in St. Moritz in der Schweiz bestritten und auf Anhieb den fünften Platz geholt. "Es war ein spaßiges erstes Rennen, bei dem ich nicht im Auto saß", erklärt sie. "Ich muss mich beim Start noch verbessern, weshalb jetzt Sprinttraining auf dem Programm steht." Ob sich ihr Traum von Olympia in vier Jahren im italienischen Mailand erfüllen wird, bleibt abzuwarten.

Ihre Vielseitigkeit hat de Silvestro bereits in ihrer Rennsport-Karriere unter Beweis gestellt: Sie startete bei den australischen Supercars und in der IndyCar-Serie. Sie hat zudem GT-Erfahrung und fungiert nicht nur als Porsche-Werksfahrerin, sondern auch als Ersatzfahrerin der Marke in der Formel E. Im Jahr 2021 ging sie für Paretta zudem beim Indianapolis 500 an den Start.

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