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Lamborghini-Trofeo Nürburgring: Doppelsieg für Imperiale Racing

Vito Postiglione und Kikki Galbiat gewinnen beide Rennen der Lamborghini Super Trofeo auf dem Nürburgring und sorgen damit für Spannung im Titelkampf

(Motorsport-Total.com) - Das Imperiale Racing-Duo Vito Postiglione und Kikki Galbiati hat nach einem dominanten Doppelsieg bei den Rennen der Lamborghini Super Trofeo auf dem Nürburgring in der Meisterschaftswertung nur noch fünf Punkte Rückstand auf die Spitze.

Vito Postiglione und Kikki Galbiat

Vito Postiglione und Kikki Galbiat siegten zweimal auf dem Nürburgring Zoom

Vor dem Saisonfinale im nächsten Monat in Jerez führt die Bonaldi Motorsport-Crew Danny Kroes und Sergei Afanasiew zwar weiterhin die Tabelle an, allerdings ist ihr Vorsprung erheblich geschmolzen.

Kroes war im ersten Rennen am Samstag von der Pole gestartet und bog vor dem Bonaldi-Schwesterauto von Jack Bartholomew in die erste Kurve ein. Galbiati konnte Bartholomew allerdings am Ausgang von Kurve 4 überholen und hielt bis zum Pflichtboxenstopp mit Fahrerwechsel Anschluss an Kroes.

Durch einen schnelleren Stopp der Imperiale Racing-Crew konnte Postiglione, der von Galbiati übernommen hatte, die Führung übernehmen. Kroes übergab das Steuer des Bonadlo-Huracan #3 an Afanasiew. Postiglione baute seinen Vorsprung anschließend durch eine Reihe schnellster Rennrunden aus und hatte im Zeil 14,525 Sekunden Vorsprung.

Alberto di Folco und Davide Venditti eroberten nach einem spannenden Dreikampf mit Afanasiew und Bartholomews Teamkollegen Stuart Middleton den letzten Platz auf dem Podium. Der frühere britische GT4-Fahrer Middleton lag nach dem Boxenstopp auf Rang drei und schien Di Folco und das Leipert-Motorsport-Auto von Anthony Lambert im Griff zu haben, bis er sich in der schnellen Schumacher-Kurve drehte.

Trotz eines 360-Grad-Drehers verlor Middleton nur zwei Positionen, konnte sich in der letzten Runde wieder an Lambert vorbei kämpfen und kam letztlich als Vierter ins Ziel.

Harald Schlegelmilch vom ArtLine Team Georgia gewann auf Gesamtrang sechs die Pro-Am-Wertung. Im ersten Rennen fuhr er ohne seinen Mitfahrer Shota Abkhazava. Schlegelmilch war nach Problemen im Qualifying vom Ende des Feldes gestartet und bekam zudem wegen eines Frühstarts eine Durchfahrtstrafe.

Postiglione kam beim fliegenden Start des Sonntagsrennens perfekt weg und bog vor Middleton und Afanasiew in Kurve 1 ein. Weiter hinten schob Jose Collado seinen Rivalen Steven Liquorish aus der Am-Klasse an, der sich daraufhin drehte. Aufgrund dessen kam für eine Runde das Safety-Car auf die Strecke. Nach dem Restart konnte Postiglione zunächst einen guten Vorsprung auf Middleton herausfahren.

Middleton konnte die Lücke zu Postiglione bis zum Boxenstopp dann auf unter zwei Sekunden zufahren, doch anschließend wuchs der Abstand bis zur Zielflagge wieder auf 5,707 Sekunden an.

Hinter dem Führungsduo konnte sich Afanasiew nach hartem Kampf gegen Di Folco und Schlegelmilch durchsetzen, der diesmal zusammen mit Abkhazava fuhr. Di Folco war wegen eines langsameren Stopps am Auto mit der #3 vorbeigegangen, doch Kroes eroberte beim Anbremsen von Kurve 10 Platz drei vom Target Racing srl-Duo zurück.

Galbiati drohte auf dem Weg vom vierten Saisonsieg mit Postiglione - dem zweiten Doppelsieg nach Misano - keine Gefahr mehr. In der Gesamtwertung schlossen sie zu Kroes und Afanasiew auf.

In der Am-Klasse kämpften das ganze Wochenende lang das AGS Events-Duo Nico Gomar und Gilles Vannelet gegen Robert Zwinger von GT3 Poland um die Spitze. Zwinger gewann das erste Rennen, nachdem die Polesetter Mikko Eskelinen und Jake Rattenbury von Leipert Motorsport nach dem Boxenstopp Boden verloren.

Gomar übernahm im zweiten Rennen führ die Führung und verteidigte sie auch nach dem Boxenstopp. Im Ziel hatte Zwinger 16 Sekunden Rückstand.

Die Meisterschaft entscheidet sich in allen Klassen im nächsten Monat beim Weltfinale in Jerez de la Frontera.

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