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VLN8: Walkenhorst-BMW disqualifiziert, nachträglicher AMG-Dreifachsieg

Aufgrund einer technischen Ungereimtheit wurde der BMW M6 GT3 von Krognes/Pittard/Fannin disqualifiziert - Dreimal Mercedes-AMG auf dem Podium

(Motorsport-Total.com) - Mercedes-AMG darf doch noch einen Dreifachsieg beim 51. Barbarossapreis der VLN feiern. Weil der zweitplatzierte BMW M6 GT3 von Walkenhorst Motorsport nachträglich disqualifiziert wurde, landen mit HTP Motorsport, GetSpeed Performance und Black Falcon drei Mercedes-AMG GT3 auf den ersten drei Plätzen.

Christian Krognes, David Pittard, Jody Fannin

Der zweitplatzierte Walkenhorst-BMW wurde nachträglich disqualifiziert Zoom

Christian Krognes, David Pittard und Jody Fannin hatten ursprünglich die Zielflagge auf dem zweiten Platz entgegengenommen. Der BMW M6 GT3 wurde allerdings wegen eines technischen Vergehens aus der Wertung genommen.

Die offizielle Begründung für die Disqualifikation lautet: "Im Rahmen der Nachuntersuchung wurde festgestellt, dass das Anzugsmoment der Sicherungsmuttern der Federteller nicht eingehalten wurde und sich diese von Hand lösen ließen."

"Dies stellt einen Verstoß gegen Artikel 1.6 der Technischen Bestimmungen der Klasse SP9 dar. Dieser Artikel besagt, dass es dem Teilnehmer obliegt, dass sein Fahrzeug zu jedem Zeitpunkt der Veranstaltung der FIA-GT3-Homologation sowie dem modellspezifischen Datenblatt entspricht."


Fotos: VLN 2019: 51. ADAC Barbarossapreis


Am Sieg von Maximilian Buhk und Raffaele Marciello ändert sich nichts. Auf den zweiten Platz rutscht nun jedoch GetSpeed mit den Fahrern Philip Ellis und Maximilian Götz vor. Sie hatten im Ziel 1:31.532 Minuten Rückstand. Die Black-Falcon-Piloten Patrick Assenheimer und Manuel Metzger erbten Rang drei.

Während des Rennens waren sich Assenheimer und Götz in die Quere gekommen, als Assenheimer in die Box fahren wollte und Götz leicht rechts daneben war. Das resultierte in einem Reifenschaden bei GetSpeed und einer zusätzlichen "kurzen" Runde Grand-Prix-Kurs sowie einem längeren Boxenstopp bei Black Falcon. Dadurch war der Walkenhorst-BMW erst auf Rang zwei vorgerückt.

Knapp am Podium vorbei rutscht damit der Phoenix-Audi von Frank Stippler und Vincent Kolb, der auf dem Zielstrich nur 0,328 Sekunden Rückstand auf den drittplatzierten Black-Falcon-Mercedes hatte. Dieser lief wiederum nur 0,412 Sekunden hinter dem GetSpeed-Fahrzeug ein.

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