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Todt: "Formel E wird die Erwartungen übertreffen"

FIA-Präsident Jean Todt bezeichnet die Formel E als "visionäre Meisterschaft" und sieht diese auf einer Stufe mit den internationalen Top-Rennserien

(Motorsport-Total.com) - Nach jahrelangem Werkeln im Hintergrund soll die Formel E im kommenden Jahr ihr Debüt feiern. Die Metropolen Rom und Rio de Janeiro sind als die beiden ersten von zehn geplanten Austragungsorten für die Elektrorennserie der FIA schon jetzt fest vorgesehen. In Form von Drayson hat auch ein erstes Team bereits seine Zusage gegeben.

Jean Todt

FIA-Präsident Jean Todt glaubt an eine grüne Zukunft des Motorsports Zoom

Verantwortlich für die Vermarktung der Formel E ist Alejandro Agag, der in der GP2-Serie das Addax-Team leitet. Am längsten Hebel sitzt jedoch der Automobilweltverband, wie dessen Präsident Jean Todt klarstellt. "Wir unterstützen die Formel E nicht nur, wir finanzieren diese Meisterschaft", sagt der Franzose und hält in Bezug auf Agag fest: "Unsere Mannschaft arbeitet sehr eng mit dem Promoter zusammen."

Vom Potenzial der Formel E ist Todt schon jetzt überzeugt. "Es wird eine visionäre Meisterschaft sein", so der FIA-Präsident, der sich damit nicht nur auf die Zukunftsperspektive für den Motorsport, sondern auch für die Städte bezieht. Im Kontext der FIA-Rennserien sieht Todt die Formel E als gleichberechtigten Global-Player zu den bewährten Größen Formel-1-, Rallye-, Tourenwagen- und Langstrecken-Weltmeisterschaft.

Kritiker des Elektroantriebs will der FIA-Präsident spätestens im kommenden Jahr überzeugen: "Diese Leute sollen sich die Formel E einfach anschauen. Ich bin mir sicher, dass diese Meisterschaft die Erwartungen übertrifft." Was den Motorensound angeht, so kündigte Promoter Agag an, dass dieser "richtig cool klingen wird - so ähnlich wie ein futuristischer Kampfjet".

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