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Max Sandritter: Von null auf 200!

Max Sandritter, der Sohn von Jochen Schweizer, sorgt neuerdings im VW-Polo-Cup für Furore - Beginn der Karriere sehr ungewöhnlich

(Motorsport-Total.com) - Seit Mitte 2008 hat das Inntal eine neue Motorsporthoffnung: Maximilian Sandritter, 19 Jahre, aus Raubling gewann durch einen sechsten Platz im VW-Polo-Cup am Lausitzring die Halbzeitmeisterschaft in der Rookiewertung. Damit ist er der erfolgreichste Neueinsteiger nach fünf Rennen in dieser Serie, in der aktuell 26 Fahrer aus neun Nationen an den Start gehen.

Max Sandritter

Max Sandritter ist auf dem besten Weg in einen der geschätzten Porsche-Cups Zoom

Dieser Halbzeittitel sichert Sandritter, der seine Lehre zum KFZ-Mechatroniker bei der Firma Krause Race Engineering in Schwabering absolviert, die begehrte Einladung von VW zu einem Gaststart im Golf-GTI-Cup Ende August in Suzuka, Japan.#w1#

Furios wie kurios ist Sandritters Einstieg in den Motorsport: Zum Geburtstag überraschte ihn sein Vater Jochen Schweizer (Erlebnisgeschenkepapst aus München) mit einem Gutschein für Tourenwagen selbst fahren auf dem Salzburgring. Dort klebte Sandritter förmlich an der Stoßstange des Instruktors. Selbiger ist Ronny Wechselberger, erfahrener Formel-3-Pilot, der Sandritters außerordentliches Talent sofort erkannte und ihm die Teilnahme an einem Sichtungslehrgang in Kempten nahe legte. Prompt sicherte sich Sandritter darüber einen Startplatz im Polo-Cup, der als Tourenwagenschule gilt und daher auch im Rahmen der DTM ausgetragen wird.

Im Polo-Cup sind die Erfolgschancen gerechter und ausgeglichener als in jeder anderen Rennserie. Die teilnehmenden Fahrzeuge werden nicht nur unter den Piloten ständig getauscht. Sie sind darüber hinaus auch bis zur letzten Schraube identisch. Wer am Ende ganz oben steht, hat tatsächlich auch das größte Fahrkönnen bewiesen.

Auf die Frage, ob ihm bewusst war, dass er so schnell und gut Autofahren kann, meinte Sandritter: "Schon als Kind liebte ich Geschwindigkeit. Ich bin früher erfolgreich Skirennen gefahren. Motorsport kannte ich bis zum Salzburgring praktisch nur aus dem Fernsehen beziehungsweise von Computerspielen. Ich darf einen Traum leben, um den mich viele Burschen meines Alters beneiden. Dafür bin ich meinen Eltern, meinem Ausbilder und allen Betreuern sehr dankbar! In Japan werde ich alles geben, um meinem Ziel, Porsche-Cup zu fahren, wieder einen Schritt näher zu kommen."

Die nächste Station für Sandritter ist das Rennen am 27. Juni auf dem Norisring in Nürnberg: "Das wird eine große Challenge für mich", so der 19-Jährige, "die Strecke gilt als die schwierigste in der Serie, weil es ein Stadtkurs ist und man dort außerhalb des Rennens nicht trainieren kann. Aber für mich sind ohnehin alle Rennstrecken neu."

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