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  • 22.02.2008 16:21

DMSB-Präsident Tomczyk tritt zurück

Hermann Tomczyk tritt als Präsident des DMSB vor Ablauf seiner Amtszeit zurück, weil er seine ursprünglichen Ziele realisiert sieht

(Motorsport-Total.com/sid) - Der mächtigste Mann im deutschen Motorsport tritt zurück: Hermann Tomczyk, Präsident des Deutschen Motor Sport Bundes (DMSB), gab bekannt, dass er bei der Mitgliederversammlung am 5. April vorzeitig von seinem Amt zurücktreten wird. Seine Ämter als ADAC-Sportpräsident, FIA-Vizepräsident und Mitglied im Weltrat der FIA will der 57-Jährige aber weiterhin ausüben.

Hermann Tomczyk

Hermann Tomczyk tritt als Präsident des DMSB vorzeitig zurück Zoom

"Ich hatte mir bei der Wahl vor zwei Jahren vorgenommen, die Rolle des DMSB als Motorsporthoheit in Deutschland zu stärken, sein Profil zu schärfen, ihn zu modernisieren und als kompetenten Dienstleister zukunftsfähig zu machen", sagte Tomczyk in einer offiziellen Pressemitteilung des DMSB. "Nach den personellen und strukturellen Veränderungen in den vergangenen Monaten bin ich zur Überzeugung gekommen, dass sich der DMSB auf einem guten und richtigen Weg befindet.#w1#

Zur Realisierung seiner Ziele hatte der Rosenheimer ursprünglich die gesamte Präsidiumsperiode von vier Jahren eingeplant. "Nun haben wir es erfreulicherweise schon in zwei Jahren geschafft", meinte Tomczyk, der mehr als zehn Jahre im DMSB-Präsidium tätig war und als seinen Nachfolger Torsten Johne (54) vorschlägt, der bislang als Vizepräsident des DMSB für den Bereich Automobilsport zuständig war.

Tomczyk ist seit über 30 Jahren im deutschen und internationalen Motorsport eine feste Größe. Nach dem Ende seiner aktiven Laufbahn 1985 arbeitete sich der Vater des DTM-Piloten Martin Tomczyk vom Sportfunktionär an der Seite des ehemaligen ADAC-Sportpräsidenten Wilhelm Lyding bis zu dessen Nachfolger hoch.

Im DMSB ist der Bayer seit der Gründung des nationalen Verbandes 1997 für den Automobilsport zuständig. Sein Hauptaugenmerk legte Tomczyk auf den Breitensport und die Nachwuchsförderung. Er hatte großen Anteil daran, dass es dem ADAC gelang, ab 2002 einen Lauf zur Rallye-WM in Deutschland auszurichten.

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