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City-Challenge: Neue GT3-Rennserie auf Stadtkursen?

Im Oktober soll in Baku das erste Rennen einer neuen GT3-Rennserie auf Stadtkursen über die Bühne gehen - Promoter Hartmut Beyer hat große Pläne

(Motorsport-Total.com) - In Aserbaidschan dröhnen am ersten Oktober-Wochenende die Rennmotoren. Auf einem zwei Kilometer langen Stadtkurs mit zwölf Kurven, der in der Hauptstadt Baku rund um das Regierungsgebäude führt, findet die Premierenveranstaltung einer neuen, als City-Challenge bezeichneten, Rennserie statt.

Yelmer Buurman, Michael Bartels

Vita4One hat sich für die City-Challenge-Premiere ebenso angekündigt wie Reiter Zoom

Die City-Challenge ist das Steckenpferd von Hartmut Beyer, der in den Jahren 2007 und 2008 für die Auftritte der GT-Weltmeisterschaft im Zentrum der rumänischen Hauptstadt Bukarest verantwortlich zeichnete. Die ausschließlich auf Stadtkursen geplante City-Challenge soll künftig mit einem Starterfeld von mindestens 20 GT3-Fahrzeugen aufwarten und hauptsächlich im europäischen Winter ausgetragen werden.

"Der Plan sieht vor, im kommenden Jahr am 1. Februar zu starten. Nach weiteren Rennen im März und April geht es im Spätherbst weiter", so Beyer gegenüber 'Autosport'. Die Veranstaltung in Baku soll im Jahr 2013 genauso zum Kalender gehören wie insgesamt fünf Einladungsrennen im Mittleren Osten, in Afrika und im karibischen Raum. Zudem kündigt Beyer für den 31. Dezember 2013 ein "ganz besonderes" Rennen an, ohne Details zu verraten.

In der Saison 2014 soll es dann zehn bis zwölf Veranstaltungen geben. Die Ausrichtung der Meisterschaft als Winterrennserie begründet Beyer wie folgt: "Das erlaubt es unseren Teams, im Sommer ihren geplanten Verpflichtungen in Europa nachzugehen." Mit einem FIA-Status plant der Promoter vorerst nicht. "Das ist sehr kompliziert", so Beyer, der sich die Variante unter dem Banner des Automobilweltverbands "unter Umständen für 2015 oder '16" vorstellen könnte.

Für die Premierenveranstaltung der City-Challenge am ersten Oktober-Wochenende in Baku haben die Teams von Vita4One und Reiter ihre Teilnahme bereits zugesagt. "Die Veranstaltung in Bukarest funktionierte gut", erinnert sich Michael Bartes, bei Vita4One Fahrer und Teamchef in Personalunion, und fügt an: " Stadtrennen bergen in der Regel ein größeres Potenzial für Sponsoren als Rennen auf anderen Strecken. Zudem passen Rennen im Winter perfekt zu unseren übrigen Programmen."

Reiter-Teamchef Hans Reiter, der genau wie Bartels in diesem Jahr zwei Fahrzeuge in der scheidenden GT1-Weltmeisterschaft an den Start bringt, bezeichnet die Pläne von Beyer als "gute Idee, da die Serie finanzielle Rückendeckung genießt". "Wir werden zwei Autos in Baku einsetzen", so Reiter.

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