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NASCAR ändert Strafenkatalog für die Saison 2018

NASCAR hat den Strafenkatalog für die Saison 2018 angepasst - Anstelle von sechs gibt es ab sofort nur noch drei Kategorien

(Motorsport-Total.com) - In der NASCAR-Saison 2018 werden Vergehen in nur noch drei statt sechs Strafenkategorien eingeteilt. Auch wenn eine komplette Disqualifikation weiterhin nicht ohne weiteres möglich ist, ähnelt die Höchststrafe einer kompletten Streichung des Ergebnisses - einzig allein die Trophäe bleibt in diesem Fall in den Händen des Siegers.

Chase Elliott

Die NASCAR-Serie führt ab 2018 einen neuen Strafenkatalog ein Zoom

In die L1- und L2-Kategorie fallen unter anderem Vergehen, die bei der Inspektion vor dem Rennen aufgedeckt werden. Mögliche Strafen sind Punkteabzüge, Geldstrafen und Suspensionen. Sollten L1- oder L2-Vergehen nach dem Rennen ans Licht kommen, können alle Vorteile des Resultats gestrichen werden. Das heißt, NASCAR kann sowohl die Playoff-Qualifikation als auch die Playoff- und Meisterschaftspunkte streichen. Außerdem kann auch das Weiterkommen in den Playoffs verhindert oder ein Nachteil in einem Tiebreak eingeräumt werden.

Sollte einem Rennstall eine L1-Strafe auferlegt werden, können dem Fahrer und dem Team zwischen zehn und 40 Punkte abgezogen werden. Außerdem würde der Crewchief für ein bis drei Rennen suspendiert werden. Zusätzlich ist eine Geldstrafe von rund 20.000 bis 60.000 Euro vorgesehen.

Eine Level-2-Strafe trifft das Team noch härter: Insgesamt werden 75 Punkte gestrichen und der Crewchief muss sechs Rennen pausieren. Die Geldstrafe liegt zwischen rund 80.000 und 160.000 Euro. Die dritte Kategorie, eine Sicherheitsstrafe, kommt beispielsweise dann zum Einsatz, wenn eine oder zwei Radmuttern fehlen. Dann wird das Team entweder mit 8.000 oder 16.000 Euro bestraft. Außerdem muss der Crewchief ein Rennen zuschauen, wenn zwei Radmuttern fehlen. Sollten mehr Muttern fehlen, würde eine L1-Strafe ausgesprochen werden.


Fotostrecke: Top 10: NASCAR-Rücktritte seit 2010

Aufgrund der neuen Regularien zur Mannschaftstärke der NASCAR-Teams haben sich die Strafen in diesem Bereich ebenfalls geändert. In der Saison 2018 dürfen die Teams einen Wettbewerbsdirektor, Technikchef und IT-Spezialisten ins Boot holen. Dazu kommen zwölf Mitarbeiter außerhalb der Box und fünf Techniker für den Boxenstopp. Sollte ein Team drei oder vier Fahrzeuge einsetzen, darf ein weiterer IT-Spezialist angeheuert werden. Die Teamitglieder werden sowohl mit einem RFID-Chip - einer Art Peilsender - als auch einem Ausweis ausgestattet, damit die Mannschaft überwacht werden kann.

Sollte ein Team gegen die Kaderregeln verstoßen, werden individuelle Strafen, je nach Härte des Vergehens, ausgesprochen. Sollte ein Rennstall einen zusätzlichen Mitarbeiter einsetzen und erwischt werden, wird nicht nur der überschüssige Beschäftigte bestraft. Das Team muss einen weiteren Mitarbeiter aus dem Kader streichen. Dieser Beschäftigte darf während des gesamten Wochenendes nicht ersetzt werden.

Sollte es während des Rennwochenendes ein Vergehen geben, gibt es eine Vielzahl an möglichen Sanktionen, gegen die die Teams keinen Einspruch einlegen können. Dazu gehören der Verlust von Trainingszeit, das Verbot, eine Box auszuwählen, der Ausschluss von Teammitgliedern oder die Versetzung auf den letzen Startplatz. Sollte ein Mitarbeiter ausgeschlossen werden, darf dieser nicht ersetzt werden. Während des Rennens kann ein Team zusätzlich Zeit- oder Rundenstrafen sowie eine Stop-and-Go-Penalty erhalten.

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