Startseite Menü

Johnson nach Clash mit Menard zum Clash-Sieg: "Ich musste angreifen"

Beim Angriff auf den beim Clash in Daytona führenden Paul Menard verschätzte sich Jimmie Johnson, löste den Massencrash aus und siegte - Reaktionen der Beteiligten

(Motorsport-Total.com) - Das erste Rennen des NASCAR-Jahres 2019 - der nicht zur Meisterschaft zählende Advance Auto Parts Clash - stand am Sonntag in Daytona im Zeichen zweier Roter Flaggen und eines Massencrashs mit 16 Autos, an den sich eine dritte Rotphase anschloss, die schließlich zum vorzeitigen Abbruch führte.

Jimmie Johnson

Jimmie Johnson sorgte beim Clash in Daytona für einen "Big One" und siegte Zoom

Alle drei Rotphasen waren Regenschauern geschuldet. Der letzte Schauer war so stark, dass NASCAR ein Einsehen hatte und nach 59 von 75 geplanten Runden abbrach. Die Entscheidung zum Abbruch wurde den Offiziellen freilich leicht gemacht, denn kurz zuvor waren 16 der 20 gestarteten Piloten in einen Massencrash ("Big One") verwickelt worden. Einige schleppten sich noch bis in die Boxengasse, andere nicht.

Auslöser des "Big Ones" war ausgerechnet der spätere Sieger: Jimmie Johnson. Bei seinem nach 17 Jahren ersten Einsatz ohne Chad Knaus als Crewchief, sondern mit dessen Nachfolger Kevin Meendering, fuhr der siebenmalige NASCAR-Champion direkt in die Victory Lane. Wenige Stunden zuvor hatte Knaus mit seinem neuen Schützling - Johnsons jungem Hendrick-Teamkollegen William Byron - die prestigeträchtige Pole-Position für das Daytona 500 errungen.


Fotos: NASCAR 2019: Clash in Daytona


Johnsons erster Rennsieg nach langer Durststrecke - zuletzt hatte er im Juni 2017 in Dover triumphiert - kam nicht zuletzt aufgrund des Manövers zustande, mit dem er unabsichtlich 16 seiner 19 mitfahrenden Kollegen in den Massencrash schickte. Der auslösende Moment war, als Johnson auf der Gegengerade links neben Langzeitspitzenreiter Paul Menard (Wood-Ford) zog. Dabei verschätzte sich der siebenmalige NASCAR-Champion. Der Ford Mustang von Menard drehte sich und eröffnete das Chaos.

"Ich sah, wie der Regen kam und griff an", so Johnson und weiter: "Mir war klar, dass ich es in dieser Runde probieren musste. Ich zog neben ihn [Menard], woraufhin er blockte. Ich glaube, er zog ein bisschen nach links. Ich hoffte, dass sich die 1 [Kurt Busch] hinter mich klemmt, sodass ich vorbeikomme. Es tut mir auf jeden Fall leid, dass so viele Autos verwickelt wurden. Ich glaube, es mehr ein Rennunfall als alles andere. Es tut mir leid für Paul und für alle Teams, die Rennautos verloren haben. Ich bin aber nun mal hier, um Rennen zu gewinnen."

Menards erste Reaktion war zunächst: "Ich bin mir nicht ganz sicher, was passierte. Ich zog ein bisschen nach links und das nächste, was passierte: Ich wurde von hinten umgedreht." Als er dann die Wiederholung vorgespielt bekam, sagte der von der Pole-Position losgefahrene und 51 der 59 Runden in Führung gelegene Pilot von Wood Brothers Racing: "Okay, Jimmie macht das auf diesen Strecken [Superspeedways mit Restrictor-Plates in den Motoren] öfters. Unser Auto, das richtig gut war und mit dem ich viele Runden in Führung lag, wurde ohne Grund zerstört."

VW MOTORSPORT 2018/2019

ANZEIGE
Elektro-Rekord als Ziel: Volkswagen bringt den ID. R auf die Nordschleife
Elektro-Rekord als Ziel: Volkswagen bringt den ID. R auf die Nordschleife

Comeback auf der Rallye-Bühne
Comeback auf der Rallye-Bühne

Vier Titel und ein starkes Finale
Vier Titel und ein starkes Finale

Motorsport bei Sport1

Sport1
Motorsport - FIA WEC
16.03. 14:15
Die PS Profis - Mehr Power aus dem Pott
20.03. 21:30
Anzeige

Motorsport-Total.com auf Twitter

Motorsport-Fanshop

ANZEIGE

NASCAR 2019: Daytona 500
NASCAR 2019: Daytona 500

NASCAR 2019: Duel 2 in Daytona
NASCAR 2019: Duel 2 in Daytona

NASCAR 2019: Duel 1 in Daytona
NASCAR 2019: Duel 1 in Daytona

NASCAR 2019: Clash in Daytona
NASCAR 2019: Clash in Daytona

Georg Plasas BMW: Die Geschichte des Wiederaufbaus
Georg Plasas BMW: Die Geschichte des Wiederaufbaus