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Dale Earnhardt jun.: Ursache für Flugzeugunglück gefunden

Nach einer ersten Untersuchung war eine harte Landung die Ursache für das Flugzeugunglück von NASCAR-Star Dale Earnhardt jun.

(Motorsport-Total.com) - Ein Defekt des rechten Hauptfahrwerks nach einer harten Landung ist nach einer ersten Einschätzung der US-amerikanischen Verkehrsbehörde NTSB die Ursache für das Flugzeugunglück, welches NASCAR-Start Dale Earnhardt jun. und seine Familie am Donnerstag auf dem Elizabethon Municipal Airport (Tennessee) mit nur leichten Verletzungen überstanden haben.

Zu diesem Schluss kamen die Unfallermittler, nachdem sie Videos von Überwachungskameras im Umfeld der Unfallstelle ausgewertet haben. Diese hatten den Unfall aufgezeichnet und liefern nach Ansicht von Unfalluntersucher Ralph Hicks schon ein recht genaues Bild vom Hergang der Bruchlandung.

"Das Flugzeug hüpft zweimal, bevor es hart mit dem rechten Hauptfahrwerk aufsetzt. Man kann auf dem Video sehen, wie das rechte Hauptfahrwerk kollabiert", sagt Hicks. "Das Flugzeug ist dann über die Landebahn gerutscht, durchbrach am Ende einen Zaun und kam auf dem Highway 91 zum Stillstand."

Bei der Bruchlandung fing der Privatjet vom Typ Cessna Citation Latitude 680 Feuer und brannte nahezu vollständig aus. Doch alle Insassen, zu denen neben Earnhardt auch seine Ehefrau Amy und ihre gemeinsame einjährige Tochter Isla Rose gehörten, konnte dem Wrack mit nur leichten Verletzungen entkommen.

Im Rahmend der weiteren Untersuchungen wird das NTSB auch den sogenannten Voice-Recorder auswerten, der alle Gespräche im Cockpit aufzeichnet. Über einen Flugdatenschreiber, der alle Steuerbefehle und Messwerte aufzeichnet, verfügte der Privatjet nicht. Laut den Ermittlern könne man aber einige Daten aus der Bordelektronik gewinnen.

Weshalb es zu der harten Landung kam, kann Unfallermittler Hicks noch nicht sagen: "Beide Piloten waren professionell ausgebildet. Wir haben mit beiden gesprochen, und ihre Aussagen decken sich mit dem, was wir auf den Bildern gesehen haben."

"Was den Flugplatz betrifft, so ist die Landebahn 4.500 Fuß [1371,60 Meter] lang. Das Flugzeug ist in der Lage, auf einer solchen Bahn zu landen", so Hicks weiter. Ein vorläufiger Unfallbericht soll innerhalb von sieben Tagen vorgelegt werden.

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