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Busch: Toyota kam "mit einem Messer zur Schießerei"

Kyle Busch war mit der Leistung seines Toyotas beim NASCAR-Rennen am Michigan International Speedway nicht zufrieden

(Motorsport-Total.com) - Toyota wurde beim Rennen am Michigan International Speedway am vergangenen Sonntag von den Fords von Stewart-Haas gewaltig dominiert. Gibbs-Pilot Kyle Busch war mit der Leistung seines Camrys alles andere als zufrieden. In dem wegen Regen frühzeitig abgebrochenen Rennen kamen mit Sieger Clint Bowyer, Kevin Harvick und Kurt Busch gleich drei Stewart-Haas-Piloten vor Kyle Busch ins Ziel. Die Leistung der Ford-Antriebe soll in Michigan den Unterschied ausgemacht haben.

Kurt Busch, Joe Gibbs

Kurt Busch führt vor seinem jüngeren Bruder im Toyota Zoom

Busch musste in seinem Toyota von ganz hinten starten, weil ein illegaler Frontsplitter eingesetzt worden war. Dafür wurden sowohl die Joe-Crewchiefs als auch -Fahrzeugschefs hart bestraft. Busch schaffte es, im Rennen bis auf Platz vier vorzufahren. An den schnellen Fords kam Busch aber nicht mehr vorbei.

"Wir haben unseren Job gemacht und alles gegeben, um besser zu werden", so Busch. "Egal wie scharf das Messer ist, es bringt nichts, es zu einer Schießerei mitzubringen." Alle Fords seien in Michigan unheimlich schnell gewesen, meint der Toyota-Pilot. "Auf den Geraden hatten sie ein unglaubliches Tempo drauf. Es war schwierig, mit ihnen mitzuhalten. In den Kurven lag mein Auto aber wirklich großartig."


NASCAR 2018: Brooklyn

Wäre es in Michigan etwas wärmer und sonniger gewesen, hätte Toyota gegen die Fords etwas ausrichten können, ist sich Busch sicher. Er sagt: "Es war kühl und es gab eine Menge Grip. Das hat den Ford- und Stewart-Haas-Jungs in die Karten gespielt. Wir haben uns aber einen harten Kampf geliefert und mit Platz vier das Maximum herausgeholt."

Ford bestätigte derweil, dass der Ford-Antrieb in Michigan den Unterschied ausgemacht habe. Ford-Funktionär Mark Rushbrook sagt: "Um auf dieser Strecke erfolgreich zu sein, muss man starke Motoren haben." Es sei wichtig gewesen, ein hohes Tempo fahren und das Momentum aus den Kurven mitnehmen zu können. "Daran haben mir mit den Teams gearbeitet"; fügt Rushbrook hinzu. "Die Kombination hat den Unterschied ausgemacht. Wenn man nicht in allen Bereichen stark ist, wird man auf solchen Strecken nicht gut abschneiden."

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