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Neuer Suzuki-Motor in Valencia: Mir beim MotoGP-Test vor Rins

Joan Mir und Alex Rins beenden den MotoGP-Test in Valencia auf den Plätzen fünf und sechs - Erster Eindruck vom neuen Suzuki-Motor bei beiden Fahrern positiv

(Motorsport-Total.com) - Nachdem Alex Rins und Joan Mir den neuen Suzuki-Motor am ersten MotoGP-Testtag in Valencia bereits ausprobiert hatten, ging es tags darauf vor allem um die richtige Abstimmung. "Wir haben an der Elektronik gearbeitet, um die Leistung des neuen Motors besser zu nutzen", erklärt Rins, der den Test auf Platz sechs abschloss.

Joan Mir

Joan Mir setzte sich beim Start in seine zweite MotoGP-Saison mit P5 in Szene Zoom

Mit einer persönlichen Bestzeit von 1:30.503 Minuten fehlten ihm 0,654 Sekunden auf Spitzenreiter Maverick Vinales (Yamaha). "Ich fühle mich wohl auf dem Motorrad. Ich bin schnell, habe aber immer noch Spielraum nach oben. Es geht in die richtige Richtung", sagt Rins.

Bereits am Vortag hatte der Spanier dem neuen Motor ein gutes erstes Zeugnis ausgestellt, räumte aber ein, dass das Motorrad mit mehr Leistung noch etwas instabil sei. "In dieser Hinsicht ist uns ein guter Schritt nach vorn gelungen", analysiert der Suzuki-Pilot und zieht ein positives Fazit: "Mit der Arbeit in diesen zwei Testtagen bin ich zufrieden."

Neuer Motor für mehr Topspeed und bessere Beschleunigung

Für den neuen Motor spricht er den Ingenieuren und auch Sylvain Guintoli, der ihn bereits in Motegi fuhr, ein großes Lob aus: "Suzuki hat mit dem neuen Motor gute Arbeit geleistet. Genauso unser Testfahrer, der bei der Entwicklung geholfen hat." Wäre morgen ein Rennen, mit welchem Motor würde er fahren? "Mit dem Neuen."

Alex Rins

Alex Rins lobte den neuen Motor, mit dem er schon morgen ein Rennen fahren würde Zoom

"Es sieht so aus, als würden wir in keinem Bereich etwas verlieren. Dafür sind wir auf den Geraden und auch in der Beschleunigung etwas besser", sagt Rins. "Allerdings ist es auf dieser Strecke nicht einfach, einen klaren Unterschied zu sehen, was den Topspeed angeht."

Etwas zurückhaltender äußert sich Suzuki-Teamkollege Mir. Zwar berichtet auch er von einem guten ersten Eindruck über den neuen Motor, noch sei es aber zu früh, ein definitives Urteil zu fällen. Den Test in Valencia beendete der Spanier einen Platz vor Rins auf Rang fünf. Sein Rückstand auf die Bestzeit lag bei 0,578 Sekunden.

Kein Rookie mehr: Mir kann Suzuki mit Feedback besser helfen

"Mir ist eine gute Rundenzeit gelungen und ich war konstant unterwegs. Jetzt wird es darum gehen, das auch in Jerez unter Beweis zu stellen. Dort wollen wir auch weiter am Chassis arbeiten", verrät Mir. Beim Valencia-Test hatte Suzuki noch kein komplett neues Chassis in petto, wohl aber einzelne Teile, die eine Verbesserung brachten.


Fotos: MotoGP-Test in Valencia


So berichteten beide Suzuki-Piloten über Fortschritte beim Turning, vor allem in langsamen Kurven. "Alex und ich arbeiten an den gleichen Dingen. Unser Feedback ist ähnlich", verrät Mir in dem Zusammenhang. "Nach einem Jahr Erfahrung kann ich mich besser einbringen, um das Motorrad zu verbessern. Das ist sehr positiv."

Nun hoffen beide, die guten Eindrücke beim Test in Jerez kommende Woche bestätigen und sich weiter steigern zu können. Mit Blick auf 2020 sagt Rins: "Wir haben noch in jedem Bereich Luft nach oben. Auf der Bremse konnten wir uns hier definitiv steigern, auch beim Topspeed."

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