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Aprilia setzt auf die Basis von 2017: Aleix Espargaro beim Sepang-Test schnell

Bei der Rennsimulation ist Aleix Espargaro schneller als Sepang-Sieger Marc Marquez im Vorjahr - Aprilia knüpft beim aktuellen Motorrad an die 2017er RS-GP an

(Motorsport-Total.com) - Im Aprilia-Team leisteten Aleix Espargaro und Testfahrer Bradley Smith die Hauptarbeit beim MotoGP-Wintertest in Malaysia. Smith bereitete die Basis bereits in der vergangenen Woche beim Shakedown vor, Espargaro knüpfte nahtlos daran an und arbeitete sein Programm ab. Den dritten und letzten Testtag beendete der Spanier mit knapp acht Zehntelsekunden Rückstand auf dem siebten Platz. Seine Rundenzeit von 1:59.022 Minuten sorgte für Freude im Gresini-Aprilia-Team.

Aleix Espargaro

Aleix Espargaro ist mit der Basis zufrieden und wünscht sich mehr Leistung Zoom

"Wir haben uns im Vergleich zum Vorjahr um eine Sekunde gesteigert und den Rückstand deutlich reduziert", betont Technikchef Romano Albesiano bei 'MotoGP.com'. "Mit der Performance sind wir sehr zufrieden. Bei der Rennpace sind wir offensichtlich nahe an den Topfahrern dran. Der Winter war sehr positiv für uns. Wir haben vor allem beim Chassis neue Wege bei der Entwicklung eingeschlagen. Die ersten Ergebnisse sind vielversprechend."

Aprilia hat das schwierig zu fahrende 2018er-Motorrad praktisch ins Museum gestellt und bei der aktuellen Entwicklung einen Schritt zurück gemacht. "Das 19er-Motorrad ist eine Evolution von 2017, denn diese Richtung gefällt mir", hält Espargaro fest. "Ich kann aggressiv fahren. Wenn ich ans Limit ging, konnte ich viele 1:59,0 Runden fahren ohne zu stürzen. Das zeigt, dass ich mich wohlfühle. Man braucht ein Motorrad, auf dem man sich wohlfühlt. Darauf kann man dann aufbauen."

Bradley Smith

Testfahrer Bradley Smith war in Sepang sechs Tage lang im Einsatz Zoom

Dass sich die Fortschritte auch bei der Rundenzeit niederschlugen, zeigte nicht nur der siebte Platz bei einer Qualifyingsimulation am Freitag, sondern auch eine Rennsimulation am Donnerstag über 20 Runden. "Wenn man das mit dem Sieg von Marquez im Vorjahr vergleicht, war ich um 3,6 Sekunden schneller", verrät Espargaro, relativiert aber: "Klar ist jetzt eine andere Jahreszeit, aber es ist auf jeden Fall gut."

In Sepang arbeitete Aprilia viel an der Elektronik, man verglich bis spät Abends Daten und nahm Veränderungen vor. "Der nächste Schritt ist, dass wir mehr Leistung finden", hat Espargaro einen klaren Wunsch an die Ingenieure. "Wir haben ein sehr gutes Chassis, aber wenn man sich die ersten vier Plätze ansieht, dann gingen sie an Ducati, die den stärksten Motor haben. In der MotoGP braucht man Power. Wir haben eine gute Basis und müssen jetzt mehr Leistung finden."

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