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Aleix Espargaro: Andrea Doviziosos Arbeit bei Ducati soll Vorbild für Aprilia sein

Andrea Doviziosos Erfolge mit Ducati inspirieren Aprilia-Pilot Aleix Espargaro: Der Spanier ist überzeugt, dass sich Kontinuität auch beim Aprilia-Projekt auszahlt

(Motorsport-Total.com) - Aprilia-Pilot Aleix Espargaro wartet gespannt auf seine 2020er-Maschine. Die Neuentwicklung aus Noale wird erst beim Sepang-Test im neuen Jahr debütieren (zu Espargaros Reaktion). Dann werden Espargaro und Teamkollege Andrea Iannone erste Erfahrungen sammeln. Erstmals seit dem Wechsel zu Aprilia wird Espargaro den gleichen Teamkollegen vorfinden wie im Vorjahr.

Andrea Dovizioso, Aleix Espargaro

Auf der Strecke begegnen sich Andrea Dovizioso und Aleix Espargaro nicht allzu oft Zoom

"Ich habe Aprilia gesagt, dass es nicht gut ist, die Fahrer Jahr für Jahr auszutauschen", bemerkt Espargaro und schaut auf das, was Andrea Dovizioso bei Ducati erreicht hat: "Dovi ist mein Lieblingsfahrer. Ich finde, dass sie in den vergangenen Jahren sehr clever gearbeitet haben. Kontinuität wird auch bei Aprilia für bessere Ergebnisse sorgen."

Dovizioso ist Espargaros Lieblingsfahrer? "Ja, er ist mein Lieblingsfahrer. Das habe ich schon immer gesagt. Alle reden von Marquez, manchmal auch von Vinales oder Valentino (Rossi). Aber für mich ist das, was Dovi macht, wirklich beeindruckend. Er war in jedem Jahr Zweiter in der Meisterschaft", lobt er die vergangenen drei Saisons des Italieners.

Doviziosos Arbeitsweise inspiriert Espargaro

"Zu Beginn war er mit der Ducati nicht schnell, doch Jahr für Jahr verbesserte er das Motorrad. Er hatte Iannone, Petrucci und Lorenzo als Teamkollegen. Das waren sehr schnelle Fahrer. Sie konnten ihn vielleicht in einzelnen Rennen besiegen, aber nie auf eine komplette Saison gesehen, wenn es darauf ankommt", erkennt Espargaro.

"Er wirkt nie super glücklich, aber auch nie super unglücklich. Diese Stabilität ist sehr wichtig. Das fehlt mir. Ich versuche, zu lernen, doch ich bin immer unzufrieden und reagiere dann verärgert", gesteht der impulsive Spanier.

Aleix Espargaro, Andrea Dovizioso

Aleix Espargaro mag Andrea Doviziosos ruhige Art Zoom

Was Ducati in den vergangenen Jahren gemacht hat, möchte Espargaro bei Aprilia nachmachen. "Der einfachste Weg wäre es, eine Werksmaschine oder einen Platz in einem Kundenteam zu finden und dann ums Podium zu kämpfen. Doch schöner wäre es, Aprilia aufs Podium zu bringen, wie er (Dovizioso) es mit Ducati meisterte", so Espargaro.

Ohne Marquez wäre Dovizioso der Champion

"Als er zu Ducati kam, lag das Motorrad weit zurück. Man muss sich jetzt mal anschauen, wie gut die Maschine ist. Er kam in diesem Jahr nah an die 300-Punkte-Marke heran. Das ist unglaublich. Das Problem ist, dass er gegen den besten Fahrer der Geschichte fährt", bemerkt der Aprilia-Pilot. "Platz zwei in der Meisterschaft ist wie ein Titel."

Aprilia-Teamkollege Andrea Iannone steht 2020 vor seiner zweiten Saison bei Aprilia und soll Ruhe in das Projekt bringen. "Andrea hatte in diesem Jahr zu kämpfen. Jeder weiß, wozu er fähig ist. Doch in diesem Jahr konnte er das nicht zeigen. Ich hoffe, dass es im kommenden Jahr für ihn einfacher wird. Im finalen Teil der Saison war er konkurrenzfähiger", erkennt Espargaro.

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