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Cortese: "Habe 200 Prozent gegeben"

Sandro Cortese war nach seinem ersten Sieg in diesem Jahr überglücklich - Nach einer unglaublichen letzten Runde führt der Deutsche nun auch die WM an

(Motorsport-Total.com/Sport1) - In einer hart umkämpften letzten Runde setzte sich schließlich Sandro Cortese gegen Maverick Vinales durch und gewann den Grand Prix von Portugal. Bereits im Qualifying hatte der Deutsche mit der Pole-Position gezeigt, dass er auch in Estoril schnell ist. Nachdem er in den ersten beiden Rennen jeweils in der Verfolgergruppe war, konnte sich der 22-Jährige diesmal mit Vinales vom Feld absetzen und sich ganz auf das Duell um den Sieg konzentrieren. Zum dritten Mal stand Cortese ganz oben. KTM feierte beim dritten Comeback-Rennen wieder einen Triumph. Hinter Vinales komplettierte Luis Salom mit der Kalex-KTM das Podium.

Sandro Cortese hat mit dem Sieg auch die WM-Führung übernommen

"Es war ein unglaubliches Rennen. Ich habe die ganze Zeit versucht, den Rhythmus nicht kaputt zu machen. Ich wusste, ich kann ihn auf der Bremse und natürlich im Windschatten bekommen. Er konnte einen sehr guten Rhythmus fahren und ich dachte mir, ich warte bis zum Ende", schildert Cortese überglücklich. "Die letzte Runde war extrem hart. Ich habe 200 Prozent gegeben, aber ich denke, ich war nicht unfair. Ich habe ihm den Platz gelassen, den er gebraucht hat, um hinter mir zu bleiben."

"Wenn ich etwas nachgegeben hätte, dann hätte ich das Rennen verloren. Ich wollte gewinnen und habe dafür alles gegeben. Auf der Zielgeraden bin ich ganz normal nach rechts gezogen, damit ich ihm nicht Windschatten gebe. Ich bin sehr glücklich, dass ich es geschafft habe. Ein großes Dankeschön an KTM und an mein Team. Alle haben seit Doha hart gearbeitet, um den Rückstand wieder wettzumachen. Mein Motorrad war unglaublich schnell heute."


Fotos: Moto3 in Estoril


Im ersten Moment war Vinales nicht ganz zufrieden mit den Manövern des Deutschen. Schließlich akzeptierte der 17-Jährige die Niederlage. Die letzte Runde fand er "unglaublich. Ich finde, Cortese war nicht nett. Wir müssen jetzt für das nächste Rennen hart arbeiten", so Vinales, der in der WM jetzt zwei Zähler hinter dem neuen Spitzenreiter Cortese liegt. Auch das Duell um Platz drei blieb bis zum Schluss spannend.

Schließlich setzte sich Salom gegen Zulfahmi Khairuddin durch. "Er ist stark. Zulfahmi ist schnell und macht bei jedem Rennen große Fortschritte", lobt Salom seinen Gegner. "Die KTM ist stark und hat auch eine bessere Aerodynamik. Er ist außerdem leichter als ich. Kalex arbeitet am Motorrad, aber ich weiß nicht, wann wir Neuheiten bekommen. Im Moment hole ich das Maximum aus diesem Bike heraus." In der WM liegt Salom auf dem dritten Platz und hat acht Punkte Rückstand auf Cortese.

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