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Sanremo: Ein Klassiker mit vielen Herausforderungen

An diesem Wochenende wartet mit der Sanremo-Rallye ein Klassiker auf die Teilnehmer der Intercontinental Rallye-Challenge - Der Respekt der Fahrer ist groß

(Motorsport-Total.com) - An diesem Wochenende findet ein Klassiker der Rallye-Szene statt. Die Sanremo-Rallye zählt zu den berühmtesten Veranstaltungen der Geschichte. Auch in diesem Jahr warten viele Herausforderungen auf die Asse der Intercontinental Rallye-Challenge (IRC). Auf der ersten Etappe sind am Freitag zunächst sechs Prüfungen zu bewältigen, bevor am Abend die 44 Kilometer lange "Ronde"-Strecke auf dem Programm steht. Bei Dunkelheit wird sich die Spreu vom Weizen trennen. Oftmals schon stellte diese Prüfung auch aufgrund der sich ändernden Wetterbedingungen die Wertung komplett auf den Kopf.

Juho Hänninen

Enge Bergstraßen und eine malerische Umgebung kennzeichnen Sanremo Zoom

Am Samstag muss schließlich noch zwei Mal eine Schleife von drei Prüfungen absolviert werden. Die Strecken bei der Sanremo-Rallye sind gekennzeichnet von schnellen und fließenden Übergängen, häufigen Rhythmuswechseln, blinden und offenen Kurven. Es geht bergauf und bergab. Die Fahrer müssen die richtigen Linien finden und ein hohes Tempo halten, um konkurrenzfähige Zeiten aufstellen zu können.

Es ist gleichzeitig auch die letzte komplette Asphalt-Rallye der IRC-Saison. Der Belag ist an manchen Stellen aufgebrochen. Generell sind die Straßen des zweiten Tages für mehr Grip bekannt. Bei den Autos werden speziell der Motor, das Getriebe und die Bremsen stark belastet.

Peugeot peilt Klassiker-Hattrick an

16 S2000-Boliden stehen auf der Nennliste, aber Juho Hänninen wird Sanremo fernbleiben. Für den Sieg kommen wieder die üblichen Verdächtigen in Frage. Peugeot peilt den Klassiker-Hattrick an, denn die Löwen haben in dieser Saison bereits in Monte Carlo und auf Korsika gewonnen. "Es ist eine schwierige Rallye mit engen Straßen", sagt der Belgier Thierry Neuville.

"Manchmal ist die Straße nur breit genug für ein Auto. Das bedeutet, dass man beim Aufschrieb sehr präzise sein muss, speziell in der Nachtprüfung. Die Atmosphäre ist dort immer super. Das Wetter kann ein Faktor sein. Im Vorjahr haben wir bei Regen gesehen, dass sich die einheimischen Fahrer am besten auskannten und die richtigen Entscheidungen bei den Reifen trafen." Neben Neuville sind auch Bryan Bouffier, Guy Wilks und Bruno Magalhaes für Peugeot dabei.

Für Skoda greifen Jan Kopecky, Andreas Mikkelsen und Freddy Loix ins Lenkrad. Obwohl Kopecky die letzten beiden Thriller gewonnen hat, sieht er sich nicht als Favorit. "Sanremo ist für mich und meinen Co-Piloten Petr (Stary; Anm. d. Red.) eine große Herausforderung, weil wir in den vergangenen drei Jahren nicht sehr erfolgreich waren. Die Straßen sind schön, aber sehr technisch und viel langsamer als in Ungarn. Den richtigen Aufschrieb zu erstellen, ist nicht leicht." Mit 17 Punkten Vorsprung auf Loix führt Kopecky die IRC an.

Loix will Titelchance wahren

Deshalb sagt "Fast Freddy": "Ich brauche ein gutes Resultat, damit ich den Anschluss an die Tabellenführung nicht verliere. Nach der sehr schnellen Rallye in Ungarn bin ich froh, dass es jetzt wieder technischer ist." In Ungarn vergab Mikkelsen den Sieg nach einer starken Fahrt. "Sanremo ist ein Klassiker mit viel Geschichte", sagt der 22-Jährige. "Bei diesen Rallyes tue ich mich immer schwerer, weil die Konkurrenz schon viel öfter angetreten ist."

Proton ist mit zwei Autos in Sanremo am Start. Statt Per-Gunnar Andersson übernimmt Chris Atkinson das Steuer eines Satria Neo. "Ich habe die Recce in der Vergangenheit schon einmal absolviert, aber bin noch nie die Rallye gefahren", sagt der Australier. "Ich erinnere mich, dass die Strecken sehr technisch sind und dann gibt es noch die Nachtprüfung, die eine große Herausforderung darstellt. Glücklicherweise habe ich Giandomenico als Teamkollegen, der über viel Erfahrung verfügt."

Giandomenico Basso hat in der Vergangenheit den Klassiker schon gewonnen und rechnet sich einiges aus. "Wir müssen realistisch sein, aber das ändert nichts an meiner Motivation. Ich gebe immer mein Bestes und werde das auch diesmal tun", sagt der Italiener. "Nach den Problemen in der Vergangenheit wünsche ich mir, dass wir mit beiden Autos ins Ziel kommen. Das wäre eine wichtige Basis. Wenn wir noch dazu gute Zeiten setzen und Punkte holen, dann wäre das fantastisch."

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