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Korsika: Neuville schreibt IRC-Geschichte

Thierry Neuville macht sich bei der Tour de Corse zum jüngsten IRC-Sieger aller Zeiten - Jan Kopecky auf Platz zwei, Freddy Loix auf Platz drei

(Motorsport-Total.com) - Thierry Neuville ließ auch am Schlusstag der Tour de Corse auf Korsika nichts mehr anbrennen und schrieb heute mit seinem ersten Sieg in der Intercontinental Rally-Challenge Motorsportgeschichte. Denn mit seinen gerade mal 22 Jahren ist der Peugeot-Pilot der jüngste Fahrer aller Zeiten, der sich in die Siegerliste der IRC eintragen konnte.

Thierry Neuville

Thierry Neuville fuhr auf Korsika eine starke Rallye und feierte einen Sieg Zoom

Schon am Samstag hatte er seinen Anspruch auf das oberste Treppchen angemeldet - und heute kamen daran nur kurzzeitig Zweifel auf. Als er nämlich mit einem zusätzlichen Reservereifen und Handlingproblemen in den Tag startete, kam ihm sein schärfster Herausforderer Jan Kopecky (Skoda) kurzzeitig näher. Kopecky gewann zwei Wertungsprüfungen, konnte den Abstand aber nie auf weniger als zehn Sekunden verkürzen.

"Ich bin überglücklich", jubelt Neuville, für den bisher zwei dritte Plätze als beste Ergebnisse zu Buche standen. "Es war ein langer, langer Tag, aber wir haben einen guten Job gemacht. Ich bin froh, ins Ziel gekommen zu sein. So kann es von mir aus weitergehen! Ich kann noch gar nicht glauben, dass wir gewonnen haben - einfach perfekt! Aber das ist nur der Anfang." Immerhin gilt er als eines der aktuell größten Talente im internationalen Rallyesport.

Dabei hatte Kopecky am Vormittag noch betont, dass sein Skoda "perfekt" funktioniere: "Wir haben das Setup gestern Abend geändert und das wirkt sich jetzt aus." Aber der Tscheche musste sich am Ende mit 15,5 Sekunden Rückstand geschlagen geben und sah bereits vor der letzten Wertungsprüfung ein, dass es unter normalen Umständen nicht mehr reichen wird. Zumindest war sein zweiter Platz bereits solide abgesichert.


Fotos: IRC: Korsika-Rallye, Samstag


Dritter wurde mit Freddy Loix ein weiterer Skoda-Pilot. Loix profitierte heute vom Pech seines Markenkollegen Andreas Mikkelsen, der während WP12 vom dritten auf den achten Platz zurückfiel - Reifenschaden. "Ich weiß nicht, wo es passiert ist", ärgert sich der Norweger, der nach einer Rallye "noch nie so enttäuscht" war und rätselt: "Keine Ahnung, wo es passiert ist. Eigentlich haben wir nirgends besonders aggressiv eine Kurve geschnitten."

Mikkelsen belegte letztendlich mit viereinhalb Minuten Rückstand den sechsten Platz, hinter dem Peugeot-Duo Pierre Campana und Bruno Magalhaes. Toni Gardemeister (Skoda) wurde Achter. Nicht mehr mit von der Partie war heute Bryan Bouffier (Peugeot), der außer Neuville einziger Korsika-Leader war; Neuvilles Kronos-Peugeot-Teamkollege Guy Wilks durfte nach seinem Ausfall immerhin noch als Vorausfahrer an der Rallye teilnehmen.

Endstand nach WP14:

01. Thierry Neuville/Nicolas Gilsoul (Peugeot 207) - 3:20:51.0 Stunden
02. Jan Kopecky/Petr Stary (Skoda Fabia) + 15,5 Sekunden
03. Freddy Loix/Frederic Miclotte (Skoda Fabia) + 1:02.6 Minuten
04. Pierre Campana/Sabrina de Castelli (Peugeot 207) + 3:59.5
05. Bruno Magalhaes/Paulo Grave (Peugeot 207) + 4:28.2
06. Andreas Mikkelsen/Ola Floene (Skoda Fabia) + 4:30.1
07. Julien Maurin/Olivier Ural (M-Sport Ford Fiesta) + 4:33.3
08. Toni Gardemeister/Tapio Suominen (Skoda Fabia) + 6:33.3
09. Patrik Sandell/Staffan Parmander (Skoda Fabia) + 8:28.8
10. Jean-Mathieu Leandri/Pierre Marien Leonardi (Peugeot 207) + 9:41.5

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