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24h Spa 2021: Schnabl übernimmt einen Startplatz von Frikadelli

Nach der Absage von Frikadelli Racing wird das Team Schnabl Engineering beim 24-Stunden-Rennen von Spa einen Porsche 911 GT3 R einsetzen

(Motorsport-Total.com) - Porsche hat nach der Absage von Frikadelli Racing eine Ersatzmannschaft für die 24 Stunden von Spa-Francorchamps (29. Juli bis 1. August) gefunden. Das Team Schnabl Engineering übernimmt den Einsatz des Autos mit der Startnummer 3. Pilotiert wird der Porsche 911 GT3 R von Dennis Olsen, Frederic Makowieki und Michael Christensen.

Porsche 911 GT3 R des Teams Schnabel Engineering für die 24 Stunden von Spa 2021

Porsche 911 GT3 R des Teams Schnabl Engineering für die 24h Spa 2021 Zoom

Ursprünglich hatte Frikadelli für den Auftakt zur Intercontinental-GT-Challenge zwei Porsche 911 GT3 R genannt. Auf der #3 sollten sich beim Langstreckenklassiker in den belgischen Ardennen Dennis Olsen, Frederic Makowiecki und Patrick Pilet abwechseln. Auf der #13 waren Thomas Preining, Michael Christensen und Julien Andlauer als Piloten eingeplant.

Aufgrund der Auswirkungen der Flutkatastrophe im Westen Deutschlands, von der auch Teammitglieder betroffen waren, hatte Frikadelli-Teamchef Klaus Abbelen den Start seiner Mannschaft in Spa am Dienstag dieser Woche abgesagt.

Zumindest für einen der Startplätze hat Porsche mit Schnabl nun Ersatz gefunden. Das Team kennt sich mit dem Fahrzeug sehr gut aus, denn es handelt sich hierbei um die Einsatzmannschaft von Falken Motorsport aus der Nürburgring-Langstrecken-Serie (NLS, vormals VLN).

In Spa wird das Team ein Auto in einer schwarz-grünen Lackierung einsetzen, welches auf Werbung weitgehend verzichtet und nur die Logos der Pflicht-Sponsoren trägt. Darüber hinaus werden auf dem Auto nur die Logos des Teams und der Spruch "In Gedenken an die Opfer der Flutkatastrophe" zu sehen sein.

Heftiger Regen hatte in der vergangenen Woche in den Teilen Deutschlands zu schweren Überschwemmungen geführt. Stand heute hat die Katastrophe mindestens 178 Todesopfer gefordert.

Auch der Motorsport ist davon betroffen. Da am Nürburgring ein Rettungszentrum eingerichtet wurde, mussten die in den nächsten Wochen geplanten Rennen der Rallycross-WM und des ADAC GT Masters abgesagt werden.

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