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Trummer begeistert: "Geld geht ins Auto, nicht in VIP-Paläste"

Ein guter Vortest zum 24-Stunden-Rennen in Daytona und viele positive Eindrücke aus dem IMSA-Fahrerlager: Simon Trummer ist von US-Rennszene begeistert

(Motorsport-Total.com) - Bei den jüngsten dreitägigen Vortests ("Roar before the 24") zum prestigeträchtigen 24-Stunden-Rennen in Daytona präsentierten sich JDC Miller Motorsport und Simon Trummer bereits in starker Form. Der 28-jährige Schweizer rangierte als zweitschnellster LMP2-Pilot hinter den werksunterstützten DPi Fahrzeugen (Daytona Prototype international) auf dem zehnten Gesamtrang. "Auch wenn wir noch ein paar Kleinigkeiten optimieren müssen, war das eine absolut erfolgreiche Saison-Generalprobe, die uns für das 24-Stunden-Rennen zuversichtlich stimmt", sagt der Schweizer.

Simon Trummer, Devlin DeFrancesco

Simon Trummer geht bei den 24 Stunden von Daytona im LMP2-Auto an den Start Zoom

"Meine Rolle hat sich seit dem vergangenen Jahr grundlegend geändert, was auch daran liegt, dass ich bei JDC Miller Motorsport eine führende Rolle in der Abstimmungsarbeit übernommen habe. Ich bin für das Vertrauen, das Teamchef John Church in mich investiert hat, sehr dankbar. Ich werde nun alles versuchen, um mit meinen Teamkollegen Robert Alon, Devlin DeFrancesco und Austin Cindric ein Topresultat abzuliefern", sagt Trummer, der 2017 im WEC-Team von Manor eher in zweiter Reihe gestanden hatte.

Die Konkurrenzfähigkeit seines Fahrzeugs, das aufgrund seiner gelben Farbe mit dem Spitzennamen "#85 Yellow Submarine" bedacht wurde, macht Trummer vor allem von zwei Dingen abhängig: "Die Werksautos der DPi-Klasse - vor allem die Cadillacs - waren von den Rundenzeiten her schon noch schneller als wir, sodass wir natürlich in erster Linie auf Konstanz und Zuverlässigkeit setzen müssen. Das sind jene zwei Faktoren, auf die es in einem solchen Rennen ankommt. Und selbstverständlich nicht nur in Bezug auf das Material, sondern auch auf uns Fahrer."


Fotos: IMSA-Test: "Roar before the 24"


Ungeachtet der enormen Anspannung vor dem Saisonhöhepunkt in Florida ist der sympathische Berner Oberländer längst im US-amerikanischen Rennsport angekommen. "Es ist ein großes Land, in dem man sich doch etwas freier bewegt. Genso im Fahrerlager: Hier sind Stars aus der NASCAR, der IndyCar-Serie und Milliardäre als Rennstallbesitzer am Start und trotzdem bleiben die Leute am Boden. Ich kann von der IMSA eigentlich nur Positives berichten. Was mir am meisten imponiert: Die Teams investieren ihr Geld hier lieber in die Autos als in irgendwelche VIP-Paläste, wie das bei uns inzwischen üblich geworden ist."

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