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47 Fahrzeuge: GT Winter Series mit Rekordstarterfeld in Jerez

So viele Fahrzeuge wie noch nie werden an diesem Wochenende im südspanischen Jerez beim dritten Event der GT Winter Series 2022/23 an den Start gehen

(Motorsport-Total.com) - Mit einem Rekordstarterfeld geht die GT Winter Series in das Rennwochenende in Jerez - nicht weniger als 47 GT-Boliden sind für das dritte Rennwochenende in Spanien genannt und werden bei frühlingshaften Witterungsbedingungen an den Start gehen.

Titel-Bild zur News: GT Winter Series

Fast 50 Autos haben für die Rennen in Jerez gemeldet Zoom

Alle jagen Dustin Blattner. Nach den beiden Rennwochenenden der GT Winter Series in Portugal reist der Manthey Racing-Pilot als Tabellenführer nach Jerez. 54,31 Punkte hat der Porsche-Pilot bislang sammeln können. Auf der zweiten Meisterschaftsposition liegt der CV Performance-Pilot Simon Connor Primm aus der GT4-Klasse.

Nach einem schwierigen Rennwochenende in Estoril hat der Youngster 11,8 Punkte Rückstand auf Blattner. Huber Racing-Pilot Johannes Kapfinger komplettiert die Top 3 in der Gesamtwertung vor dem dritten Wochenende. Beim Rennwochenende in Jerez kann der unter US-Lizenz startende Blattner einen weiteren großen Schritt im Titelkampf machen.

Bereits im Vorjahr lieferte die kurvenreiche Strecke in Südspanien spannende Rennen in der GT Winter Series. So konnte bei dem vorletzten Rennwochenende in der 2021/2022er Saison Michael Joos seinen ersten Gesamtsieg in der GT Winter Series einfahren, in der aktuell laufenden Saison hat der Joos Sportwagentechnik-Teamchef bereits zwei weitere Triumphe folgen lassen.

Auch in Jerez wird in der GT Winter Series wieder ein spannendes Fahreraufgebot an den Start gehen, welches aus hungrigen Nachwuchsfahrern, Gentlemanpiloten und Profifahrern gebildet wird, welche als Coaches im Einsatz sein werden. Diese bunte Mischung macht das spezielle und entspannte Ambiente in der GT Winter Series aus, welches von den Teilnehmern sehr geschätzt wird.

Spannendes GT3-Starterfeld in Jerez

Insgesamt zehn GT3-Fahrzeuge werden in Jerez an den Start gehen. Besondere Spannung liegt auf dem GT3-Comeback vom Liqui Moly Team Engstler, welches einen Audi R8 LMS GT3 evo II einsetzt. Audi Sport customer racing-Pilot Luca Engstler wird das Fahrzeug steuern. Doch Engstler wird auf hochkarätige Konkurrenz treffen, so starten unter anderem das Mercedes-Ass Kenneth Heyer und DTM Trophy-Laufsieger Colin Caresani im AMG GT3 von Schnitzelalm Racing.

Schnitzelalm Racing

Schnitzelalm Racing ist eines der Top-Teams der GT3-Klasse Zoom

Michael Joos und Klaus Horn gehen im Porsche 911 GT3 R von Joos Sportwagentechnik an den Start, an die Strecke im Süden von Spanien haben die beiden Piloten nach dem Sieg im Vorjahr gute Erinnerungen und sie wollen die Topresultate wiederholen.

Im Vorjahr verpassten Uwe Lauer und Francesco Lopez im Ferrari 488 GT3 von Die Biermacher Racing den Sieg im Endurance Rennen knapp, nur um etwas mehr als drei Sekunden fuhr das Ferrari-Duo am Triumph vorbei. Mit dementsprechend guten Erinnerungen reist der Bierunternehmer mit seinem Fahrercoach nach Andalusien.

Porsche 911 GT3 Cup versprechen spektakulären Motorsport

Für hochspannenden Motorsport sorgten in den bisherigen sechs Wertungsläufen die Klasse der aktuellen Cup-Porsche. Auf dem GP-Kurs im südspanischen Jerez werden nicht weniger als elf Fahrzeuge in der Klasse an den Start gehen und für Spannung sorgen. So startet in dieser Tabellenführer Dustin Blattner im von Manthey Racing eingesetzten Fahrzeug der "Porsche Racing Experience".

Neben Blattner setzt das Traditionsteam aus Meuspath noch zwei weitere Fahrzeuge für Tareq Mansour und Fuad Sawaya ein. Ebenfalls in der Carrera Cup-Klasse startet Youngster Johannes Kapfinger. Der Nachwuchsfahrer, welcher für die erfolgreiche Mannschaft Huber Racing startet, liegt auf der dritten Position in der Gesamtwertung.

Porsche 911 GT3 Cup

Elf Fahrzeuge gehen in der Porsche-Cup-Klasse an den Start Zoom

In den bisherigen sechs Saisonläufen konnte sich Kapfinger immer weiter steigern und es ist zu erwarten, dass er Blattner noch weiter unter Druck setzen kann. Für Spannung in der Cup 2-Klasse ist somit auch vor dem Gastspiel der GT Winter Series in Jerez gesorgt!

Und auch die weiteren Teams bringen spannende und hochkarätige Piloten in der Klasse an den Start. So startet Matteo Ferrer, welcher 2019 Meister in der FIA Masters Historic Formula One wurde, für Phoenix Racing aus Meuspath. Und auch auf PTT Racing wird zu achten sein, beim Saisonauftakt in Portimao konnten die beiden Polen Igor Klaja und sein Coach Mateusz Lisowski das Endurance Rennen gewinnen. Ein Ergebnis, an welches die beiden Piloten gerne in Jerez anknüpfen wollen!

Hochkarätiges GT4-Starterfeld in Jerez

Das GT4-Starterfeld der GT Winter Series in Jerez liest sich wie das Who is Who der deutschen GT4-Rennställe. Mit der CV Performance Group, BWT Mücke Motorsport, PROsport Racing und Schnitzelalm Racing starten einige der erfolgreichsten GT4-Mannschaften der letzten Jahre in der Klasse.

Während die CV Performance Group einen Mercedes-AMG GT4 einsetzt, bringt Schnitzelalm Racing zwei AMG-Fahrzeuge an den Start. Zwei Mercedes setzt auch das Team von Peter Mücke ein, welches dazu auch das Vorgängermodell des Aston Martin Vantage GT4 einsetzt. Das ADAC GT4 Germany-Meisterteam von Chris Esser setzt mehrere aktuelle Vantage GT4 ein.

BWT Mücke Motorsport

BWT Mücke Motorsport setzt einen Mercedes-AMG GT4 ein Zoom

Gabriela Jilkova, die 2021 Meisterin in der GT Winter Series wurde, wird mit Celia Martin bei PROsport Racing zudem ein reines Damenduo bilden. Auch der amtierende deutsche GT4-Meister Mike David Ortmann wird für das routinierte Aston Martin-Team aus Meuspath starten.

Auto Lounge Racing aus Schweden, welches zwei Audi einsetzt und die bulgarische Porsche-Mannschaft Overdrive Racing komplettieren die Kategorie, welche mit zwölf Autos qualitativ und quantitativ stark besetzt ist und so Vorfreude auf die anstehenden Rennen macht.

Weitere Cup-Klassen versprechen spannenden Motorsport

Auch die weiteren Cup-Klassen versprechen spannenden Motorsport in Jerez. So bringt das Liqui Moly Team Engstler, neben dem GT3 Audi, auch einen Ferrari 488 Challenge Evo an den Start. Niemand geringeres als Teameigner und Tourenwagenlegende Franz Engstler wird den italienischen Markenpokalboliden steuern.

Die JvO-Mannschaft vom ehemaligen DTM-Piloten Jörg van Ommen wird drei Ferrari in der Cup 1-Klasse einsetzen. Komplettiert wird das Aufgebot an Ferrari 488 Challenge-Fahrzeugen von Rossocorsa.

Ferrari 488 Challenge Evo

Auch mehrere Ferrari 488 Challenge Evo finden sich auf der Starterliste Zoom

Die Cup 3-Klasse ist für Porsche Cayman ausgeschrieben. Im Vorjahr lieferten sich die Cayman auf dem Kurs in Andalusien spannende und harte Zwei- und Mehrkämpfte, welche die Zuschauer auf der gut gefüllten Tribüne aufspringen ließen! Vier Cayman werden in Jerez in der Klasse starten. MS Racing wird mit den beiden GT Winter Series-Dauerbrennern Andreas Greiling und Jens Richter an den Start gehen.

Auch KKrämer Racing wird einen Cayman einsetzen. Das Team von Karsten Krämer war im Vorjahr in die harten und spektakulären Kämpfe verwickelt, welche aber jederzeit fair ausgetragen wurden. Weitere Fahrzeuge stammen von der schwedischen WILECO-Mannschaft und von den Debütanten vom 78Racing-Team. Das österreichische Team startet zudem mit zwei Lamborghini in der Cup X-Kategorie. Es sind damit alle Gegebenheiten gegeben, dass sich die spannenden Cayman-Kämpfe auch in diesem Jahr wiederholen.

Herausfordernder Kurs

Auf dem Kurs in Jerez de la Fontera wurden zwischen 1986 und 1997 sieben Formel 1-Rennen ausgetragen. So verlor Michael Schumacher bei einem denkwürdigen Saisonfinale 1997 hier den Titelgewinn und nach einem Rammstoß gegen seinen Konkurrenten Jacques Villeneuve wurden dem Deutschen alle Punkte der Saison aberkannt! Bekanntheit erlangte die Strecke zudem auch durch die Motorrad-Weltmeisterschaft. Die Rennen der MotoGP auf dem 1985 eröffneten Kurs haben mittlerweile Kultstatus erhalten.

GT Winter Series

Die Rennen in Jerez versprechen erneut spannenden Motorsport Zoom

Der Kurs zeichnet sich vor allem durch seine Vielzahl von Kurven aus. Der 4,428 Kilometer lange Rennkurs wird durch 13 Kurven gespickt, welche häufig nach bekannten Motorradpiloten benannt wurden. Die längste Gerade misst gerade einmal rund 600 Meter. Umso wichtiger macht es für die Piloten und Teams, dass die Fahrzeuge in den Bögen richtig liegen und dort keine Zeit verlieren.

Bereits im Vorjahr besuchten zahlreiche Fans die Veranstaltung der GT Winter Series in Jerez. Bei sonnigem Wetter genossen sie die spektakulären Rennen auf dem GP-Kurs. Auch in diesem Jahr lockt perfektes Motorsportwetter, bis zu 21 Grad und Sonnenschein wird für die beiden Veranstaltungstage prognostiziert. Dies kombiniert mit dem größten Starterfeld in der Geschichte der Rennserie wird sicher wieder viele Motorsportbegeisterte auf die Anlage locken, gerade da die interessierten Fans keinen Eintritt bezahlen müssen.

Drei Rennen in Jerez

"Die Läufe in Jerez sind für uns immer speziell", so GTWS-Projektleiter Robin Selbach. "Im Vorjahr hatten wir hart umkämpfte und spannende Rennen erlebt, welche trotzdem in jedem Moment fair geführt wurden - dies zeichnet die GT Winter Series aus! In diesem Jahr sind wir mit 47 Nennungen komplett ausgebucht. Wir sind uns sicher, dass wir wieder drei Rennen erleben werden, über die wir noch lange sprechen werden."

Für besondere Spannung sorgt in Jerez das Debüt der Formula Winter Series, der neugegründeten Rennserie von GEDLICH Racing, welche ihr erstes Rennwochenende austragen wird. Internationale Nachwuchstalente und hochkarätige Mannschaften versprechen spannenden Sport. Auf der Webseite der Rennserie können weitere Informationen zu der Formel-Rennserie gefunden werden.

Die GT Winter Series absolviert am Rennsonntag wie gewohnt drei Meisterschaftsläufe. Um 11:05 Uhr und um 14:00 Uhr werden die beiden Sprintläufe über 25 Minuten aufgenommen. Um 16:55 Uhr startet das große Finale der Rennveranstaltung, das einstündige Endurance-Rennen, bei dem die Teams die Möglichkeit zum Fahrerwechsel haben. Der Renntag wird am Morgen mit einem zweigeteilten Qualifikationstraining eröffnet. Am Samstag haben die Teams und Fahrer zuvor die Möglichkeit den Kurs in Jerez bei ausgiebigen Testfahrten perfekt kennenzulernen.

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