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Landgraf-HTP-WWR auf Platz zwei: "Dürfen jetzt aber nicht nachlassen"

Für Landgraf-HTP-WWR läuft es im ADAC GT Masters 2021 richtig gut - Maximilian Buhk und Raffaele Marciello liegen nach sechs Läufen auf Platz zwei

(Motorsport-Total.com) - "Das kann sich definitiv sehen lassen. Wir hatten einen guten Start, dürfen jetzt aber nicht nachlassen", sagt Nicolas Heinz gegenüber 'Motorsport-Total.com'. Das Team Landgraf-HTP-WWR hat im ADAC GT Masters 2021 bisher ein Rennen in Oschersleben gewonnen und fleißig Punkte gesammelt. Mit zwei Podien auf dem Konto liegt das Duo mit nur sieben Zählern Rückstand hinter SSR auf Rang zwei.

Maximilian Buhk, Raffaele Marciello

Maximilian Buhk und Raffaele Marciello kämpften um den Sieg im ADAC GT Masters Zoom

"Wir müssen darauf fokussiert sein, einen Null-Fehlerjob an den Tag zu legen, beziehungsweise die Fehler so klein wie möglich zu halten - sowohl bei den Fahrern als auch im Team", stellt Heinz klar. "Es kann sehr schnell gehen und manchmal steckt man da auch nicht drin. Man braucht das nötige Glück, aber wir haben ein Team, das daran hart arbeitet und jeden Stein umdreht. Es gibt immer Raum für Verbesserungen. Das Potenzial versuchen wir einfach so gut wie möglich zu nutzen."

Ein Schlüssel zum Erfolg ist das junge Team, das bei Landgraf-HTP-WWR nicht einfach nur seinen Job macht, sondern "Dinge nicht einfach akzeptiert" und alles "hinterfragt". "Das ist für mich persönlich das Wichtigste, einfach alles noch einmal umzudrehen und überall noch einmal drunterzuschauen, was man noch verbessern kann", so Heinz. "Wir schauen aber auch, was gut ist und was wir beibehalten können."

Mit Platz zwei ist der Teammanager mehr als zufrieden, doch er weiß, dass das Niveau im ADAC GT Masters so hoch ist, dass die Machtverteilung schnell wieder kippen kann: "Es ist immer schwierig, egal in welche Serie ich gehe. Wenn ich mit Profifahrern zu tun habe, ist es immer eng."


ADAC GT Masters 2021: Teaser Lausitzring

Teaser zum vierten Rennwochenende des ADAC GT Masters auf dem Lausitzring vom 10. bis 12. September

"Da, wo wir uns bewegen möchten, ist die Leistungsspitze", stellt der Strippenzieher des Teams klar. "Jede internationale Serie, die sich im GT3-Sport bewegt, ist super schwierig. Das ADAC GT Masters gehört definitiv dazu. Wir haben es eng erwartet."

Mit der Fahrerpaarung Buhk und Marciello hat Landgraf-HTP-WWR zwei echte GT3-Profis in seinen Reihen. Laut Heinz "harmonieren" die beiden "echt gut", weshalb eine gute Stimmung im Team herrscht. Er sagt: "Sie tauschen sich nach den Sessions aus, sind ein eingespieltes Team ... ja, es passt."

Maximilian Buhk, Raffaele Marciello

Kann das Duo die Form an den letzten vier Rennwochenenden bestätigen? Zoom

Doch was ist der Schlüssel zum Erfolg, um auch an den vier entscheidenden Rennwochenenden weiterhin an der Spitze mithalten und um den Titel kämpfen zu können? Heinz hat darauf eine klare Antwort: "Es wird darauf ankommen, beständig zu bleiben, gute Qualifying-Resultate zu liefern und keine Fehler zu machen. Es geht darum, die Fehler zu vermeiden, sich aus allem herauszuhalten und regelmäßig zu punkten."

"Das ist auch unser selbstgestecktes Ziel", stellt er klar. "Wir müssen nicht immer ganz vorne stehen. Die Erfahrung der vergangenen Jahre und der ehemaligen Meisterteams ist, dass sie immer gepunktet haben. Der Ausfall vom SSR-Porsche in Zandvoort war, wenn ich richtig informiert bin, ihr erster Ausfall im ADAC GT Masters. Wenn man das hinbekommt, ist man zwangsläufig vorne mit dabei."

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