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  • 12.05.2013 17:14

Hürtgen/Baumann triumphieren in Spa im BMW

Duell zwischen BMW und Mercedes-Benz um den Sieg in Spa-Francorchamps: Claudia Hürtgen und Dominik Bauman gewinnen den zweiten GT-Masters-Lauf

(Motorsport-Total.com) - Die "Ardennen-Achterbahn" von Spa-Francorchamps in Belgien machte es den Piloten des ADAC GT-Masters auch im zweiten Lauf nicht einfach. Eine zu Rennbeginn nasse und gegen Rennende abtrocknende Strecke sorgte für schwierige Bedingungen. Bei den Mischbedingungen war das BMW-Team Claudia Hürtgen und Dominik Baumann am besten sortiert. Das Mixed-Duo feierte im BMW Z4 nach einem spannenden Duell mit dem Mercedes-Benz SLS AMG von Maximilian Buhk und Titelverteidiger Maximilian Götz den ersten Saisonsieg.

Claudia Hürtgen

Claudia Hürtgen und Dominik Baumann gewannen die Wetterlotterie in Spa Zoom

Die beiden Niederländer Simon Knap/Jeroen den Boer wurden im BMW Z4 Dritte und fuhren damit in beiden Läufen in Belgien auf das Podium. "Bei den Mischbedingungen zum Rennende war unser BMW heute unschlagbar gut, der Sieg hier ist eine perfekte Vorbereitung für unseren Start beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring am kommenden Wochenende", jubelte die aus Aachen stammende Hürtgen nach ihrem vierten Laufsieg im ADAC GT-Masters.

Die erste Rennhälfte prägte eine lange Safety-Car-Phase. In einem Zweikampf in der ersten Rennrunde zwischen Mario Farnbacher im Porsche 911 und Rene Rast im Audi R8 drehte sich Rast auf der Anfahrt zur Radillon-Kuppe. BMW-Pilot Jörg Müller konnte eine Kollision mit dem auf der Strecke stehenden Audi nicht vermeiden, aufgrund des Unfalls ging das Safety-Car auf die Strecke. Rast wurde nach der Kollision zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht, Müller überstand den Unfall unversehrt.

An der Spitze lag Mercedes-Benz-Pilot Götz, der durch ein spätes Bremsmanöver in der ersten Kurve die Führung vor dem exzellent gestarteten BMW-Piloten Baumann übernahm. Nach gut 20 Minuten hinter dem Safety-Car wurde das Rennen kurz vor den Fahrerwechseln wieder freigegeben. Die Reihenfolge an der Spitze blieb nach dem Fahrerwechsel unverändert mit Buhk vor Hürtgen, auf abtrocknender Strecke holte die BMW-Pilotin aber auf.


Fotos: GT-Masters in Spa-Francorchamps


Zehn Minuten vor dem Rennende nutzte Hürtgen einen Fehler von Buhk aus und ging in Führung. Der Mercedes-Benz-Pilot vermochte nicht mehr zu kontern, mit sieben Sekunden Vorsprung fuhr Hürtgen zum Sieg bei ihrem Heimrennen. "Ich konnte mich in der zweiten Rennhälfte erst gut an Buhk orientieren und habe dann gesehen, dass unser BMW bei den schwierigen Bedingungen schneller war", so Hürtgen. "Ich konnte meinen Speed mit jeder Runde steigern und habe keine Fehler gemacht. Das war dann entscheidend."

Maximilian Götz

Maximilian Götz und Maximilian Buhk fuhren als Zweite über die Ziellinie Zoom

"Gleich nach dem Start habe ich gemerkt, dass unser Auto bei den Mischbedingungen genial ist", freut sich Baumann nach seinem ersten GT-Masters-Erfolg. "Wir haben uns bei abtrocknender Bahn gegen einen Wechsel auf Slicks entschieden, das war die richtige Entscheidung." Andreas Simonsen und Sergey Afanasiev komplettierten im Mercedes-Benz eine gute Teamleistung von Polarweiss-Racing und fuhren hinter dem niederländischen BMW-Duo Knap/den Boer auf den vierten Rang.

Als bestes Porsche-Duo kamen Robert Renauer und Martin Ragginger im 911 vor dem BMW Z4 von Yelmer Buurman und Martin Matzke als Fünfte ins Ziel. Pech hatten die Sieger vom Rennen am Samstag, Nico Verdonck und Frank Kechele im Ford GT. Für die zweite Rennhälfte setzte das Ford-Team auf der noch feuchten Strecke auf profillose Slicks. Doch die Strecke trocknete nicht schnell genug ab, damit die mutige Reifenstrategie des Lambda-Teams aufging, Verdonck/Kechele beendeten das Rennen als Neunte.

Ein guter Einstand in der "Liga der Supersportwagen" gelang Paul Green. Nach einem Podiumsplatz in der Gentlemen-Wertung am Samstag entschied Green den zweiten Lauf am Sonntag für sich. Der BMW-Pilot verwies die Dänin Christina Nielsen nach einem Überholmanöver in der letzten Runde auf den zweiten Platz. Toni Seiler komplettierte in seiner Corvette das Podium als Dritter.

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