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Schwere Zeiten für Andy Soucek

Das Jahr 2007 wird zu einer schwierigen Saison für Andy Soucek - kein gutes Team, wenig Streckenzeit und viel Konkurrenz in der GP2-Serie

(Motorsport-Total.com) - Der in Madrid geborene Andy Soucek ist einer der vier deutschsprachigen GP2-Aktiven des Jahrgangs 2007. Neben den beiden iSport-Piloten Timo Glock und Andi Zuber, sowie Martin Ammermüller (ART) versucht Soucek im englischen DPR-Team an der Seite des Dänen Christian Bakkerud seine Meriten zu verdienen - ein schwieriger Job für den 21-jährigen spanischen Österreicher.

Andy Soucek

Andy Soucek hat eine schwierige GP2-Saison vor sich Zoom

Souceks Karriere verlief bislang äußerst erfolgreich: 2005 wurde er spanischer Formel-3-Meister und belegte im vergangenen Jahr Rang vier in der World Series by Renault. Doch jetzt weht ihm zum ersten Mal in seiner Karriere ein strammer Wind ins Gesicht: Die vier GP2-Testtage in Le Castellet und Barcelona schloss er nur unter ferner liefen ab.#w1#

Es hat den Anschein, als sei seine Mannschaft von David Price Racing auch in der neuen Saison ein echtes Hinterbänklerteam. Eine mögliche Zusammenarbeit mit Carlin Racing aus der britischen Formel 3 scheiterte im Winter und der einzige Trost Souceks dürfte momentan darin bestehen, an drei von vier GP2-Testtagen wenigstens vor dem dänischen Teamkollegen gelandet zu sein.

Wenig Praxis, viel starke Konkurrenz

Am wichtigsten in seiner aktuellen Neueinsteiger-Situation wäre für den Austro-Spanier jede Menge Streckenzeit, aber die bekommt er nicht. Seine Aufgabenstellung lautet demnach: "Du musst in der GP2 mit einem Minimum an Zeit alles aus dem Auto herausholen" so Soucek gegenüber 'motorline.cc'. Und er sehnt sich nach alten Zeiten in der Renault World Series zurück: "Wenn ich da an das Vorjahr zurückdenke - an den Donnerstagen konnten wir vier Stunden trainieren - ein Traum."

"Es geht auch darum, wie ein Pilot eine schwierige Situation meistert." Andy Soucek

Dazu ist die Konkurrenz in der Serie in diesem Jahr knüppelhart. Ob Antonio Pizzonia oder Timo Glock, ob Giorgio Pantano, Kazuki Nakajima, Michael Ammermüller oder Sakon Yamamoto, es sind jede Menge Piloten mit Formel-1- oder GP2-Erfahrung am Start "und wenn ich mir die Zeitenliste der letzten Testfahrten ansehe, dann sind das insgesamt 13 von 26 Piloten - wie soll man da also auf das Podest fahren?", frägt sich Soucek zurecht.

Schwierige Zeiten für den 21-Jährigen. Doch er weiß auch, dass die Teamchefs der besser positionierten Teams nicht immer nur auf das reine Zeitenblatt blicken: "Die wissen, worauf sie achten müssen, nicht immer ist nur das Ergebnis wichtig. Es geht auch darum, wie ein Pilot eine schwierige Situation meistert", und das ist der große Hoffnungsschimmer, an den sich Soucek offenbar klammern muss.

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25.01. 21:15

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