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GP2 in Monaco: Rossi erobert wichtigste Pole des Jahres

Regen in Monaco und wechselnde Streckenverhältnisse: Alexander Rossi erobert die zweite Pole-Position seiner Karriere - Raffaele Marciello Zweiter

(Motorsport-Total.com) - US-Box Alexander Rossi (Racing Engineering) hat sich in einer Wetterlotterie die wichtigste Pole-Position des Jahres gesichert. Regen beeinflusste das Qualifying für das dritte GP2-Rennwochenende der Saison 2015, das an diesem Wochenende im Rahmenprogramm des Grand Prix von Monaco ausgetragen wird. Auf abtrocknender Strecke hatte Rossi die Nase klar vorne und eroberte mit 1:37.019 Minuten die zweite Pole seiner GP2-Karriere. Startplatz zwei in der ersten Reihe ging an Ferrari-Junior Raffaele Marciello (Trident). Arthur Pic (Campos) und Stoffel Vandoorne (ART) folgen dahinter in der zweiten Startreihe auf den Plätzen drei und vier.

Alexander Rossi

Alexander Rossi eroberte die zweite Pole-Position seiner Karriere Zoom

Seit einigen Jahren wird das Qualifying der GP2-Serie in den Straßen Monte Carlos in zwei Gruppen durchgeführt. In Gruppe A fuhren 13 Autos mit ungeraden Startnummern. Die Straßen waren feucht und im Laufe der 15 Minuten fing es stärker zu regnen an. Die Pirelli-Regenreifen waren die klare Wahl. Obwohl es regnete, wurden die Rundenzeiten immer schneller, denn die profilierten Reifen kamen auf Temperatur. Auch die Fahrer fanden besser in den Rhythmus und ertasteten, wo sich die rutschigen Verkehrsmarkierungen auf der Fahrbahn befinden.

Der beste Mann von Gruppe A war Ferrari-Junior und Sauber-Testfahrer Marciello. Der Italiener war klar der schnellste Fahrer und konnte in der Massenet-Kurve einen spektakulären Drift abfangen. Andere Fahrer hatten weniger Glück. Johnny Cecotto (Hilmer) verbremste sich in Mirabeau. Richie Stanaway (Status) beschädigte sich seinen Frontflügel links vorne und musste ihn an der Box wechseln.

In den letzten Momenten der ersten Gruppe herrschte plötzlich Chaos. Daniel de Jong (MP Motorsport) war in Mirabeau geradeaus in den Reifenstapel gekracht. Lazarus-Rookie Zoel Amberg stand eingangs der schnellen Schwimmbad-Schikane mit fehlendem rechten Hinterrad. Der Schweizer hatte in der kniffligen Tabak-Kurve angeschlagen.


GP2-Serie in Monte Carlo

Marciello stellt mit 1:40.357 Minuten die Bestzeit auf und nahm Titelfavorit Vandoorne 0,767 Sekunden ab. Seit Spa-Francorchamps im Vorjahr war McLaren-Junior Vandoorne im Qualifying ungeschlagen. Julian Leal (Carlin) und Jordan King (Racing Engineering) hatten als Dritter und Vierter schon mehr als eine Sekunde Rückstand auf Marciello.

Bessere Straßenverhältnisse für Gruppe B

Anschließend war Gruppe B mit den geraden Startnummern an der Reihe. Auch diesmal gab es in Sainte Devote und Mirabeau Ausrutscher, aber keine größeren Unfälle. Die Strecke war für Gruppe B weiterhin nass, aber es hatte aufgehört zu regnen. Deshalb wurden die Zeiten schneller und schneller.

Raffaele Marciello

Raffaele Marciello stellte im Regen in Gruppe A die Bestzeit auf Zoom

Da es nicht mehr regnete, hatten die Fahrer der Gruppe B einen klaren Vorteil. Nach den zweiten 15 Minuten hatte Rossi mit 1:37.019 Minuten die Nase vorne. Pic war als Zweiter um knapp sechs Zehntelsekunden langsamer. Sergei Sirotkin (Rapax) und Nick Yelloly (Hilmer) folgten als Dritter und Vierter. Der Österreicher Rene Binder (Trident) belegte in Gruppe B den elften Platz.

Da Rossis Zeit wegen der abtrocknenden Strecke deutlich schneller als Marciellos-Bestmarke war, werden die Fahrer der Gruppe B die rechte Seite der Startaufstellung, wo sich die Pole-Position befindet, einnehmen. Die Gruppe A mit Marciello an der Spitze steht morgen auf der linken Seite. Die Formel 1 hat morgen zwar Ruhetag, doch die GP2 gibt im Fürstentum Gas. Das Hauptrennen startet am Freitag um 11:15 Uhr.

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