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Berthon feiert im Sprintrennen ersten GP2-Sieg

Nathanael Berthon fährt von der Pole-Position im Sprintrennen von Budapest zu seinem ersten GP2-Sieg - Fabio Leimer auf dem Podium - Coletti wieder ohne Punkte

(Motorsport-Total.com) - Nathanael Berthon (Trident) heißt der Sieger in einem weitgehend statischen Sprintrennen der GP2 in Budapest. Der Franzose gewann von der Pole-Position aus den Start und fuhr anschließend unbedrängt zu seinem ersten Sieg in der GP2. Auf Position zwei kam mit 2,239 Sekunden Rückstand Mitch Evans (Arden) ins Ziel, als Dritter steht der Schweizer Fabio Leimer (Racing Engineering) auf dem Podium. Der Vorsprung von Tabellenführer Stefano Coletti (Rapax) schmolz nach einem erneuten Nuller weiter zusammen. Daniel Abt (ART) beendete das Rennen auf Position 14.

Nathanaël Berthon

Nathanael Berthon gelang im Sprintrennen ein souveräner Start-Ziel-Sieg Zoom

Berthon mausert sich damit zu einem Spezialisten für die Sprintrennen auf dem Hungaroring. Sein bisher bestes GP2-Resultat hatte er vor einem Jahr ebenfalls beim Sprintrennen in Ungarn erzielt. Damals war der Franzose Zweiter geworden. Der Trident-Pilot nutzte seine Startposition optimal aus und bog vor Evans, der von Platz zwei gestartet war, und Leimer in die erste Kurve ein. Während die Spitze die Haarnadelkurve problemlos passierte, krachte es im Hinterfeld.

Adrian Quaife-Hobbs, Jon Lancaster (beide Hilmer), Sergio Canamasas (Caterham) und Daniel de Jong (MP) gerieten aneinander, woraufhin das Safety-Car ausrückte. Lediglich Lancaster war in der Lage, das Rennen fortzusetzen, kam aber über einen 18. Platz nicht hinaus. Somit endete das Rennwochenende in Ungarn für Hilmer mit einer Nullnummer. Der Zwischenfall wird nach dem Rennen von der Rennleitung untersucht.

Statische Rennen am Hungaroring

Nach zwei Runden kam das Safety-Car in die Box. Beim Neustart behauptete Berthon die Führung, dahinter reihten sich Evans, Leimer, Marcus Ericsson (DAMS) und Felipe Nasr (Carlin) ein. In der Folge entwickelte sich ein Rennen ohne große Zweikämpfe, in dem verschiedene Fahrer mehrmals per Boxenfunk dazu aufgefordert wurden, sich ihre Reifen einzuteilen. In der Schlussphase verkürzte Evans den Rückstand auf Berthon, kam jedoch nicht in Schlagdistanz für einen Angriff. So blieben die Positionen unverändert.


Fotos: GP2-Serie in Ungarn


Leimer hatte als Dritter schon 13,4 Sekunden Rückstand auf die Spitze, dahinter kamen Ericsson, Nasr, James Calado (ART), Simon Trummer (Rapax), Sam Bird (Russian Time), Stephane Richelmi (DAMS) sowie Rio Haryanto (Addax) ins Ziel. Mit Platz fünf verkürzte Nasr den Rückstand auf Coletti auf sechs Punkte. Der Monegasse blieb auch heute als 20. ohne Punkte, nachdem er schon früh im Rennen einen defekten Frontflügel in der Box wechseln lassen musste.

Rene Binder (Lazarus) und Daniel Abt (ART) gelang heute ein besseres Rennen als gestern, welches für sie auf den Positionen 13 beziehungsweise 14 endet. Vor allem Abt zeigte dabei vom letzten Startplatz aus eine ermutigende Leistung.

Meisterschaftskampf spitzt sich zu

Neben der Startkollision beschäftigte auch ein Zusammenstoß zwischen Alexander Rossi (Caterham) und Julian Leal (Racing Engineering) in Kurve eins die Rennkommissare. Rossi schlitzte Leal dabei mit seinem Frontflügel den Hinterreifen auf, woraufhin sich dieser mit Plattfuß ins Aus drehte. Die Rennleitung sah Rossi als Schuldigen dieser Kollision an und zitierte ihn zu einer Durchfahrtstrafe an die Box.

In der Gesamtwertung der GP2 führt nach 14 von 22 Saisonrennen Coletti mit 135 Punkten vor Nasr mit 129 Zählern. Leimer liegt nach einem erfolgreichen Rennwochenende in Ungarn nun mit 110 Punkten auf Rang drei. Die GP2 legt nun eine vierwöchige Sommerpause ein, die nächsten Rennen finden am 24. und 25. August in Spa-Francorchamps statt.

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