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Vandoornes Podium hing am seidenen Faden: Nach Zieldurchfahrt kaputt

Stoffel Vandoorne holte sein erstes Podium um Haaresbreite: Beinahe hätte es der Belgier nämlich gar nicht ins Ziel geschafft, wie er jetzt preisgibt

(Motorsport-Total.com) - Stoffel Vandoorne sagt, dass er riesiges Glück hatte, den Rom ePrix zu beenden. Nur wenige Meter, nachdem er den ersten Podiumsplatz in der Elektroformelserie für sich und das HWA-Team geholt hatte, musste er mit einem mutmaßlichen Antriebswellenschaden auf der Auslaufrunde anhalten.

Stoffel Vandoorne

Stoffel Vandoorne kam aufs Podium, obwohl er es nur mit Mühe über die Ziellinie schaffte Zoom

HWA hat vor dem Rennen ein Update am Antriebsstrang erhalten, der vom Zulieferer Venturi stammt, nachdem es zuvor wiederholt zu Problemen gekommen war. Seinem Teamkollegen Gary Paffett zufolge war Rom der ultimative Test für das Paket, weil der Kurs zahlreiche Bodenwellen und sogar eine Sprungschanze aufwies.

Die Probleme trafen auch das Venturi-Werksteam: Sowohl Edoardo Mortara als auch Felipe Massa schieden mit einem Defekt aus, den das Team als "Antriebsstrangproblem" bezeichnete. Die Fahrer hatten am Funk allerdings jeweils Antriebswellenprobleme im Verdacht.

Vandoorne beendete den Rom ePrix als Dritter, fiel aber am Ende von 1,5 bis auf 6,3 Sekunden auf dem Zielstrich hinter Andre Lotterer zurück, der Zweiter wurde. Kurz nach dem Zielstrich blieb er dann stehen. Von 'Motorsport-Total.com' nach dem Grund gefragt, antwortet der ehemalige Formel-1-Pilot: "Ich vermute, es war eine Antriebswelle."

Defekt mit Ankündigung

Und das habe sich abgezeichnet: "Irgendwie wusste ich, dass das passieren würde. In den letzten Runden hat man gesehen, wie ich immer langsamer wurde. Das war kein Energiemanagement, sondern einfach ein Schonen des Fahrzeugs. Ich habe keine Randsteine mehr überfahren und vor den Sprungkuppen gelupft, was es nicht gerade einfach gemacht hat."


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Er habe über den Doppelausfall von Venturi zu diesem Zeitpunkt bescheid gewusst, gibt er weiter an. "Das ist natürlich schade. Wir hatten großes Glück, dass wir es überhaupt bis zur Zielflagge geschafft haben."

Nach dem enttäuschenden Rennen in Hongkong von der Pole-Position aus hofft Vandoorne nun, dass sich die Situation für HWA ab jetzt ändert: "Ich hoffe, dass wir eine Wende eingeläutet haben. Der Start in die Saison war schwierig und jetzt endlich einen Podiumsplatz einzufahren ist eine tolle Belohnung für alle im Team."

"Wir waren schnell, als es drauf ankam. Am meisten erfüllt mich unsere Performance im Rennen mit Stolz, denn da hat es uns bislang immer gefehlt. Ich habe immer gesagt, dass wir uns darauf konzentrieren müssen, bis zum Ende durchzukommen. Ich habe versucht, das Tempo der beiden da vorne (Andre Lotterer und Mitch Evans; Anm. d. Red.) mitzugehen und war in einer guten Position, weil ich gut mit der Energie haushalten konnte."

Sein Teamkollege Paffett schied im Zuge der Kollision in der zweiten Runde aus.

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