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Monaco-Sieger Felix da Costa: "Habe mir dieses Jahr viel Druck gemacht"

Mit dem Sieg beim E-Prix von Monaco gelingt Titelverteidiger Antonio Felix da Costa ein Befreiungsschlag: Sportpsychologe half bei der Vorbereitung

(Motorsport-Total.com) - Sieben Rennen hat es gedauert, bis der amtierende Meister Antonio Felix da Costa in der Formel-E-WM 2021 zum ersten Mal siegte. Doch am Samstag war es beim E-Prix von Monaco endlich so weit: Von der Poleposition gewann der DS-Techeetah-Pilot nach hartem Kampf gegen Robin Frijns und Mitch Evans das erste Rennen der Formel E auf dem kompletten Kurs von Monaco.

Antonio Felix da Costa bejubelt den Sieg beim Monaco-E-Prix 2021

Antonio Felix da Costa bejubelt den Sieg beim Monaco-E-Prix 2021 Zoom

Für Felix da Costa war es ein Befreiungsschlag, nachdem die bisherige Saison nicht nach seinen Erwartungen verlaufen war. "Ich habe mir in diesem Jahr viel Druck gemacht, um so ein Ergebnis zu erzielen", sagt der Portugiese. "Es hier zu holen, fühlt sich toll an."

Vor dem siebten Saisonrennen in Monaco hatte Felix da Costa nur auf Rang 14 der Meisterschaft gelegen, nachdem er vor zwei Wochen beim Samstagsrennen von Valencia im Energiechaos der letzten Rennminuten den sicher geglaubten Sieg verpasste hatte. "Nachdem wir vergangenes Jahr die Meisterschaft gewonnen haben, haben wir uns dieses Jahr gut geschlagen, aber nichts Besonderes", fasst Felix da Costa seine Saison bis zum Monaco-Rennen zusammen.

Die Trendwende im Fürstentum gelang Felix da Costa auch mit ein wenig Hilfe von außen. "Ich habe ein bisschen mit einem Sportpsychologen gearbeitet und wir haben das Wochenende über Schritt für Schritt abgearbeitet", verrät er.


Antonio Felix da Costa gewinnt das Formel-E-Rennen in Monaco und springt danach vor Freude spontan vom 10-Meter-Turm in einen Pool.

Und doch sah es noch zu Beginn der letzten Rennrunde noch so aus, als soll Felix da Costa der erste Saisonsieg verwehrt bleiben. Evans führte das Rennen an, musste jedoch verlangsamen, da ihm die verfügbare Energie ausging. "Ich hatte ein bisschen mehr Energie als [Evans] und ich wusste, dass dieser Unterschied in der letzten Runde größer werden würde. Und ich habe einfach darauf gewartet."

Doch ob das entscheidende Überholmanöver nach der Hafenschikane gelingen würde, darüber war sich Felix da Costa alles andere als sicher. "Um ehrlich zu sein, habe ich mich in der letzten Runde in Kurve 12 auf den Move eingelassen und gedacht 'Okay, ich versuche es, aber es wird wahrscheinlich nicht funktionieren. Er hat genug, um mich zu überholen.' Aber es war gerade genug, um ihn zu erwischen."

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