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Lucas di Grassi: Gen2-Auto sorgt für mehr Überholmanöver

Lucas di Grassi ist vom neuen Gen2-Auto in der Formel E überzeugt - Es ist der Garant für viele Überholmanöver

(Motorsport-Total.com) - Die Formel-E-Autos der zweiten Generation sind deutlich robuster als die alten Boliden. In der Saison 2018/19 kam es deshalb in der Anfangsphase zu deutlich mehr Unfällen. Die Reaktion folgte prompt: Der Automobil-Weltverband (FIA) hat die Fahrer strikter für Kontakte bestraft. Laut Lucas di Grassi hat das neue Design aber große Vorteile.

Robin Frijns, Lucas di Grassi

Lucas di Grassi mag das harte Racing in der Formel E Zoom

Dem Audi-Fahrer gefällt das neue Qualifyingformat, weil sich jetzt die Toppiloten nach vorne kämpfen müssen. Das schnellere, robustere Auto trägt dabei laut di Grassi zu spannenden Rennen bei. Mehr Kontakt und Unfälle sind dabei nur eine Begleiterscheinung.

"Schnellere Autos fahren zusammen mit langsameren in den Rennen, deshalb muss überholt werden", sagt di Grassi. "In der Formel E gibt es aber Strecken, auf denen es schwierig ist zu überholen. Wenn der Vordermann verteidigt, ist es kaum möglich, ohne Kontakt vorbeizukommen."

Sam Bird, Lucas di Grassi

Überholmanöver würden der Serie sehr gut tun Zoom

Jedoch würden die Autos solch einen Kontakt erlauben, stellt di Grassi klar. Wäre es nicht der Fall, spricht er von "langweiligen Rennen" als Resultat. "Wären sie nicht robust, würde keiner überholen. Es wäre einfach unmöglich", erklärt er. "Es ist positiv, dass die Autos den Kontakt aushalten. So können die Fahrer alles versuchen, um an einem Kontrahenten vorbeizukommen."

"Wären die Boliden so anfällig wie in der Formel 1, würde niemand zum Manöver ansetzen", so das Fazit des Formel-E-Fahrers. "Es gibt Diskussionen, die Autos schwächer zu machen, davon bin ich kein Fans." Di Grassi würde die Autos sogar noch stabiler bauen, geraden am Heck.

Der Brasilianer ist ein Fan von den neuen Regeln und dem "harten Racing" in der Formel E. Er sagt, dass es genau das sei, was die Zuschauer sehen wollen. Aufgrund der strikteren Regelanwendung seitens der FIA seien einige Fahrer bereits etwas vorsichtiger geworden, fügt er hinzu.

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