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Mick Schumacher: Keine Karriere-Hilfe von Onkel Ralf

Michael Schumachers jüngerer Bruder Ralf kümmert sich um die Karriere seines Sohnes David, mit Mick gibt es aber keine engere Zusammenarbeit

(Motorsport-Total.com) - Bei Mick Schumacher liegt der Motorsport in den Genen: Nicht nur, dass sein Vater Michael in den meisten relevanten Formel-1-Statistiken Rekordhalter ist und mit sieben WM-Titeln der erfolgreichste Rennfahrer aller Zeiten, gibt's da auch noch seinen Onkel Ralf, Michaels jüngeren Bruder, der in der Formel 1 zwischen 1997 und 2007 immerhin sechs Grands Prix gewonnen hat.

Mick Schumacher

Mick Schumacher wird von seinem Onkel Ralf nicht aktiv unterstützt Zoom

Weil ihm sein Vater auf dem Weg in die Formel 1 zumindest nicht aktiv unterstützen kann, wäre es eigentlich naheliegend, dass Schumacher jun. bei seinem Onkel Unterstützung sucht. Doch das ist aus verschiedenen Gründen nicht der Fall.

"Er arbeitet mit seinem eigenen Sohn viel zusammen. Sie haben ja ein Team", sagt Mick vor dem Formel-2-Wochenende in Barcelona. "Es ist immer gut, ein bisschen Hilfe zu bekommen. Aber er konzentriert sich mehr darauf und ich mich auf mich selbst."

Ralf Schumacher ist seit dem Ende seiner aktiven Karriere in der Nachwuchsförderung aktiv. Gemeinsam mit Gerhard Ungar hat er den Rennstall US Racing gegründet - das U steht für Ungar, das S für Schumacher. In diesem Team fährt Ralfs Sohn David Schumacher (17) derzeit Formel 4.

Erst kürzlich hat der ehemalige Schumacher-Manager Willi Weber in einem Interview mit 'Motorsport-Total.com' verraten, dass es Michael Schumachers Plan für den Ruhestand war, seinen Sohn Mick als Manager in die Formel 1 zu führen. Das habe der siebenmalige Weltmeister schon in Micks Kindertagen gefördert.

Mick Schumacher

Großer Andrang bei Mick Schumachers Medientermin in Barcelona Zoom

Mick erinnert sich: "Ich war drei Jahre alt. Ich hatte ein Go-Kart, aber mein Vater hatte eine Leine dran, damit ich nicht zu schnell fahre!" Schnell sei das Kart ohnehin nicht gewesen: "Es war noch ein Kettenantrieb", lacht der 20-Jährige und ergänzt: Es sei "außergewöhnlich", was sein Vater im Motorsport geleistet hat.

Außer Michael gibt es aber keine Rennfahrer, die Mick besonders bewundert: "Es gibt viele Fahrer, die in der Formel 1 sind, weil sie zu den besten Fahrern gehören, die es gibt. Ich kann von denen nur lernen. Aber es gibt nicht die eine Person, zu der ich gehe und der ich nacheifere."

"Die einzige Person, bei der ich das möchte, ist mein Vater", sagt er.

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