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Gary Paffetts Zukunftsplanung: Kapitel Formel 1 geschlossen?

Nach elf Jahren als Formel-1-Testfahrer konzentriert sich Mercedes-Fahrer Gary Paffett 2018 erst einmal nur auf die DTM - Entscheidung über Zukunft soll bald fallen

(Motorsport-Total.com) - Gary Paffetts treue Testfahrer-Seele wurde nie richtig belohnt. Seit 2005 stand er in der Formel 1 für Teams wie McLaren, Force India und Williams für die Autoentwicklung zur Verfügung - zu einem Renneinsatz in der Königsklasse kam es nie. 2018 werden seine Dienste zunächst nicht mehr gebraucht. Das kommt dem 36-Jährigen aber auch ganz recht. Wegen des Ausstiegs von Mercedes aus der DTM muss er nun seine Zukunft planen. Ob sich diese auch noch einmal in der Formel 1 abspielen wird, wird unterschiedlich ausgelegt.

Gary Paffett

Kein Einzelschicksal: Gary Paffett muss dringend an die Zukunftsplanung gehen Zoom

"Wir werden nicht mehr auf Gary zurückgreifen", erklärt die stellvertretende Teamchefin von Williams. "Unser Fahrerpool ist mittlerweile groß genug, um daraus zu schöpfen." Paffet selbst sagte erst vergangene Woche gegenüber 'Motorsport-Total.com': "Ich war nie Reservefahrer, sondern ich habe nur die Test- und Simulatorarbeit erledigt. Der Deal mit Williams war ziemlich entspannt und auf einer Jahr-für-Jahr-Basis. Es könnte sein, dass ich auch weiterhin für sie arbeite. Momentan mache ich nichts, aber es könnte noch passieren. Ich kenne die Leute dort sehr gut."

Viele DTM-Piloten haben eine Formel-1-Vergangenheit oder stehen in irgendeiner Wiese mit der Königsklasse in Verbindung. Allein im aktuellen Mercedes-Umfeld kommt gerade Pascal Wehrlein aus der Formel 1 zurück. Paul di Resta hatte im vergangenen Jahr noch die Chance, bei Williams für ein Rennen einzuspringen. Auch Lucas Auer hat 2017 für Force India getestet.


Fotostrecke: Formel-1-Fahrer in der DTM

"Es war eher so, dass ich ihnen geholfen habe, statt, dass es eine echte Karriere-Option für mich gewesen wäre", beschreibt Paffett sein Formel-1-Engagement. "Ich würde gerne weiterhin im Simulator arbeiten, aber für mich wird es keine Formel-1-Karriere mehr geben. Das ist okay. Es ist trotzdem eine interessante Serie und wenn sich eine Möglichkeit ergibt, dass ich einem Team bei der Entwicklung helfen kann, dann habe ich natürlich Interesse. "

Die umfangreiche Formel-1-Erfahrung hat Paffett seiner Treue zu Mercedes zu verdanken. Das begann 2003 bei Team Rosberg, für das er auch schon Formel-3-Meister geworden war. Und ein Jahr später startete er als Vizemeister durch, bevor er 2005 gleich DTM-Champion wurde.


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Doch die Stuttgarter ziehen Ende des Jahres den Stecker, weil sie neben der Formel 1 zukünftig auch in der Formel E antreten wollen. Diese Alternative hat auch Paffett neben anderen DTM-Piloten bei einem Test Mitte Januar in Marrakesch austesten können. "Die Formel E ist eine sehr interessante Serie", erklärt er. "Anders alles jede andere Serie. Der Test hat Spaß gemacht und es wäre auf jeden Fall interessant, dort teilzunehmen."

Ins Detail geht er bei seiner Zukunftsplanung aber noch nicht. Nur so weit: "Wir müssen sehen, wie sich die Saison entwickelt. Ich möchte in den nächsten drei Monaten darüber entscheiden, wo ich nächstes Jahr fahren werde. Ich möchte nicht bis zum letzten Moment warten. Wir werden sehen, aber hoffentlich wird es nicht mehr zu lange dauern, bis wir wissen, was ich machen werde."

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