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DTM-Training Norisring: Audi vorne, Tagesbestzeit für Rockenfeller

Audi ist am Freitag auf dem Norisring vorne, Bruno Spengler ist schnellster BMW-Pilot - Aston Martin hat wieder einmal mit Schwierigkeiten zu kämpfen

(Motorsport-Total.com) - Mike Rockenfeller hat sich am Freitag auf dem Norisring die Tagesbestzeit gesichert. Der Audi-Pilot umrundete den Stadtkurs im 45-minütigen ersten Training am Mittag in 46,527 Sekunden. Damit war er 0,108 Sekunden schneller als Markenkollege Loic Duval, der mit einer Zeit von 46,635 Sekunden die Bestzeit im 30-minütigen zweiten Training am Nachmittag setzte.

Mike Rockenfeller

Mike Rockenfeller war am Freitag der schnellste Mann Zoom

"Das Auto sich gut angefühlt", freut sich ein "ziemlich glücklicher" Rockenfeller. Teamkollege Duval ergänzt: "Es ist ein ziemlich guter Start. [...] Für das Team ist es sehr gut gelaufen. Es war nur das Training, aber es ist natürlich immer positiv, so in ein Wochenende zu starten. Wir scheinen stark zu sein. Aber die anderen werden zurückschlagen, daher müssen wir weiter an den Kleinigkeiten arbeiten, die uns noch fehlen."

Insgesamt hatte Audi das Geschehen am Freitag im Griff. Rene Rast (+0,172 Sekunden) und Nico Müller (+0,220) sorgten dafür, dass die Ingolstädter die ersten vier Positionen einnahmen. Engster Verfolger war Bruno Spengler, ihm fehlten 0,295 Sekunden auf die Rockenfeller-Bestzeit. Markenkollege Philipp Eng war noch einmal 0,022 Sekunden langsamer und wurde Tagessechster.

Dahinter sortierten sich Timo Glock (BMW/+0,437), Joel Eriksson (BMW/+0,556) und Robin Frijns (Audi/+0,569) ein. Der Niederländer drehte sich im ersten Training einmal und beendete den Tag als Neunter. Die Top 10 komplettierte Lokalmatador Marco Wittmann (BMW/+0,570). "Es ist auf jeden Fall schneller. Man merkt es und hat es auch schon bei den Rundenzeiten gesehen", berichtet er gegenüber 'Motorsport-Total.com'.


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"Die Bodenwellen waren für mich ursprünglich ein bisschen ein Fragezeichen, wenn man mit 20 km/h mehr ankommt, aber das ist okay. Die Bremsphasen sind etwas länger geworden, da wir schneller ankommen. Das zweite wichtige Thema ist, dass man die über 600 PS am Kurvenausgang auf den Boden bekommt. Das müssen wir jetzt bei der Abstimmung bis Samstag so gut wie möglich hinkriegen", so Wittmann.

Jamie Green (Audi/+0,669) wurde bei der Rückkehr nach seiner Blinddarm-OP Elfter vor Pietro Fittipaldi (Audi/+0,702) und Sheldon van der Linde (BMW/+0,709). Daniel Juncadella (+0,749) war als 14. bester Aston-Martin-Pilot und landete damit noch vor Jonathan Abderdein (Audi/+0,953). Insgesamt hatte Aston Martin aber wieder einmal mit Problemen zu kämpfen.

So konnte Jake Dennis (+1,217) im ersten Training nur zwölf Runden fahren und am Nachmittag wegen eines Motorproblems gar nicht mehr auf die Strecke gehen. "Ich gehe stark davon aus, dass unser Partner HWA das Motorenproblem im Griff hat", hatte Teamchef Florian Kamelger zuvor nach erklärt. Auch Ferdinand Habsburg (+1,177) konnte am Nachmittag nicht mehr fahren. Hier ist der Grund noch unbekannt.

Paul di Resta (+0,977) hatte zwar keine größeren Probleme, wurde vor seinen beiden Markenkollegen aber trotzdem Drittletzter. Weiter geht es auf dem Norisring am Samstag mit dem ersten Qualifying um 10:25 Uhr. Das Rennen steht dann ab 13:30 Uhr auf dem Plan.

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