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DTM-Chef Gerhard Berger: "Dann liegt es an den Herstellern ..."

DTM-Boss Gerhard Berger spricht über seinen Besuch bei der Super GT und wie durch die Annäherung an die Japaner auch andere Hersteller gelockt werden sollen

(Motorsport-Total.com) - Liegt das Glück der DTM im Land der aufgehenden Sonne? Der Eindruck konnte beim Gegenbesuch bei der Super GT am Wochenende entstehen. In Motegi gab es nicht nur einen Showlauf der DTM, wie er zuvor in Hockenheim von der Super GT durchgeführt wurde. DTM-Boss Gerhard Berger nutzte den Aufenthalt auch für weitere Gespräche. Dabei ging es nicht nur um die Annäherung an die Japaner. Die Zukunft der DTM hängt von mehreren Faktoren ab, wie Berger im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com' erklärt.

Gerhard Berger

Vorausschauend: Gerhard Berger schraubt an der Zukunft der DTM Zoom

Frage: "Welche Erkenntnisse hat das erneute Treffen mit der japanischen Dachorganisation GTA und den japanischen Herstellern gebracht?"
Gerhard Berger: "Eine Bestätigung dessen, was wir bereits seit Beginn der Partnerschaft mit der GTA und den japanischen Herstellern spüren: Die Japaner wollen unter denselben Prämissen Motorsport betreiben wie wir: Sicherheit, Chancengleichheit und Kosteneffizienz sind die wichtigsten Treiber. Hier vor Ort in Motegi konnte ich zudem einen Eindruck von der Professionalität und der Popularität der Super GT bekommen."

Frage: "Sind Sie in dem Bemühen, weitere Hersteller für die DTM zu begeistern, einen Schritt vorangekommen?"
Berger: "Der Besuch in Japan hatte nicht vordergründig damit zu tun, neue Hersteller zu finden, sondern die Arbeit an einem gemeinsamen technischen Reglement ab 2019 fortzusetzen. Das wäre die Voraussetzung dafür, dass ein Hersteller nur ein Auto entwickelt, mit dem er dann in zwei starken, international ausgerichteten Serien teilnehmen kann. Damit erweitert sich für Hersteller das Spektrum an Möglichkeiten für ein effizient aufgesetztes Engagement im internationalen Motorsport."

"Unabhängig von den partnerschaftlichen Gesprächen mit den japanischen Herstellern sprechen wir mit weiteren Herstellern, um Ihnen unsere Idee näherzubringen."


Fotos: DTM-Showrun in Japan


"Wie realistisch ist der DTM-Einstieg eines japanischen Herstellers?"


DTM Finale 2017: Berger blickt in die Zukunft

Der Serien-Boss über die Annäherung mit den Japanern der Super GT Weitere DTM-Videos

"Welche Hürden müssen bezüglich des Class-One-Reglements, das 2019 in beiden Serien angewendet werden soll, noch überwunden werden?"

Frage: "Wann ist das nächste Treffen des Steering Committee geplant?"
Berger: "Anfang 2018, Januar oder Februar. Auf der Arbeitsebene findet ein kontinuierlicher Austausch statt."

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