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DTM 2018: Wer fährt für Audi und Mercedes?

BMW-Fahrerkader für die DTM 2018 steht fest - Keine Änderungen bei Audi zu erwarten, Mercedes noch mit freiem Cockpit: Kommt Pascal Wehrlein zurück?

(Motorsport-Total.com) - Seit Freitagabend (15. Dezember) steht fest: Philipp Eng und Joel Eriksson werden 2018 in die DTM aufsteigen und bei BMW Maxime Martin und Tom Blomqvist ersetzen. Der Österreicher und der junge Schwede werden Teamkollegen von Bruno Spengler beim Team RBM. Das Team RMG schickt Timo Glock, Marco Wittmann und Augusto Farfus ins Rennen. Die Münchner haben bei der Saisonabschlussfeier in der bayerischen Landeshauptstadt die Karten aufgedeckt. Doch wen schickt die Konkurrenz von Audi und Mercedes in die neue DTM-Saison 2018?

Fahrer

Das Fahrerkarrussell dreht sich weiter: Mercedes hat noch einen Platz frei Zoom

Bei den Ingolstädtern sind keine Änderungen zu erwarten, denn alle sechs Piloten besitzen gültige Verträge für das neue Jahr. DTM-Champion Rene Rast, Jamie Green, Mike Rockenfeller, Nico Müller und Loic Duval werden wie bisher die Fahne der Vier Ringe hochhalten. Vizemeister Mattias Ekström ließ seine Zukunft nach dem beim Saisonfinale in Hockenheim im Oktober noch offen und Gerüchte um einen möglichen Rücktritt des Schweden machten die Runde.

Der 39-jährige Familienvater absolvierte 2017 ein Doppelprogramm bestehend aus DTM und Rallycross-Weltmeisterschaft (WRX). In beiden Serien verpasste er den Titelgewinn und wurde Zweiter. Schon während der Saison klagte "Eki", dass er aufgrund der Doppelbelastung kaum zu Hause bei seiner Familie sein kann. Der Wahl-Österreicher betonte dabei, dass er in Zukunft mehr Zeit mit seiner Partnerin Heidi und den beiden gemeinsamen Kindern verbringen und deshalb einen Gang zurückschalten möchte. Doch alles deutet darauf hin, dass der zweimalige DTM-Champion noch mindestens ein weiteres Jahr für Audi in der deutschen Tourenwagenserie an den Start geht.

Kommt Pascal Wehrlein zurück?

Bei Mercedes ist noch ein freies Cockpit zu vergeben. Denn Robert Wickens steht nicht mehr in Diensten der Stuttgarter und wird 2018 in der IndyCar-Serie antreten. Für den Kanadier wird Mercedes-DTM-Teamchef Ulrich Fritz einen Ersatz suchen müssen. Ein möglicher Kandidat ist Pascal Wehrlein, der bis jetzt noch kein Formel-1-Cockpit für die neue Saison vorweisen kann. Der ehemalige Sauber-Pilot war zwischen 2013 und 2015 im Deutschen Tourenwagen Masters am Start und krönte sich 2015 zum jüngsten DTM-Champion aller Zeiten.


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Ende 2018 verabschiedet sich die Marke mit dem Stern aus der DTM, deshalb wird sich Wehrlein gut überlegen, ob er für ein Jahr in die deutsche Tourenwagenserie zurückkehrt oder ob er sich entscheidet, ein Jahr Rennpause einzulegen und 2018 möglicherweise als Ersatzfahrer eines Formel-1-Teams anheuert.

Eine Beförderung des Mercedes-Juniors Maximilian Günther in den DTM-Kader für nur ein Jahr ist relativ unwahrscheinlich. Nach Informationen von 'Motorsport-Total.com' soll Daniel Juncadella parat stehen, falls sich Wehrlein gegen eine DTM-Rückkehr entscheiden sollte. Der Spanier war von 2013 bis 2016 bereits in der DTM am Start und war zuletzt als Stern-Testfahrer und im GT-Sport unterwegs.


Fotostrecke: DTM-Saison 2017 in Zahlen

Lucas Auer und Gary Paffett gelten als gesetzt, und auch ein Verbleib von Paul di Resta scheint sicher. Edoardo Mortara, der vor der Saison 2017 zu den Stuttgartern wechselte und ein schwieriges Jahr hinter sich hat, wird wohl noch ein weiteres Jahr in der DTM dranhängen. Aktuell startet der Schweizer mit italienischen Wurzeln in der Elektro-Rennserie Formel E für den Rennstall Venturi startet. Sein Teamkollege dort ist Maro Engel und beide gelten auch in der DTM als gesetzt.

Im Falle einer möglichen Überschneidung des DTM-Rennwochenendes am Lausitzring und dem Formel-E-Rennen in Berlin wird man bei den Stuttgartern wohl nach dem Meisterschaftsstand der jeweiligen Serie entscheiden, wo Mortara und Engel an jenem Wochenende im Mai antreten.

Die neue DTM-Saison soll Anfang Mai 2018 in Hockenheim starten. Einige Wochen zuvor treffen Audi, BMW und Mercedes bei offiziellen Testfahrten zum ersten Kräftemessen nach der langen Winterpause aufeinander. Spätestens dann sollten die noch offenen Plätze bei den Herstellern vergeben sein.

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