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Schwere Zeiten für Dyson

Dyson Racing muss sich beim ALMS-Lauf in Long Beach dem Pickett-Team geschlagen geben und zieht den geplanten Le-Mans-Start zurück

(Motorsport-Total.com) - Für die amtierenden ALMS-Champions Chris Dyson/Guy Smith reichte es beim zweiten Saisonlauf zur American-Le-Mans-Series in Long Beach wie schon im Vorjahr nur zu Platz zwei. Nach zwischenzeitlicher Führung im Rennen musste sich das Dyson-Duo am Steuer des neuen Lola-Coupé genau wie vor zwölf Monaten dem Pickett-Duo Klaus Graf/Lucas Luhr geschlagen geben.

Chris Dyson/Guy Smith fuhren das Lola-Coupe in Long Beach auf Platz zwei Zoom

Nach dem wetterbedingten Ausfall des Qualifyings nahm Smith das in der Reihenfolge der Punktewertung gestartete Rennen von der Pole-Position in Angriff. Nach 16 Runden musste er allerdings den HPD von Luhr ziehen lassen. "Für uns war es erst das zweite Rennen mit dem neuen Coupé. Noch holen wir nicht das Maximum heraus", bekennt Smith mit Blick auf den Lola-Mazda vom Typ B12/60.

Im Zuge der obligatorischen Boxenstopps bei Halbzeit des Zwei-Stunden-Rennens übernahm der inzwischen von Dyson (seines Zeichens Teamchef und Fahrer in Personalunion) gefahrene Dyson-Lola wieder die Führung. Gegen den von hinten heranstürmenden Graf, der anders als der amtierende Champion in der zweiten Hälfte nicht auf den Spritverbrauch achten musste, hatte Dyson aber letztlich keine Chance und musste sich mit Platz zwei begnügen.


Fotos: ALMS in Long Beach


Die Teamkollegen Michael Marsal/Eric Lux fuhren im zweiten Dyson-Lola vom Typ B11/66 auf Platz drei in der LMP1-Klasse - angesichts von nur drei gemeldeten LMP1-Boliden allerdings nicht die bemerkenswerteste aller Leistungen im Feld.

Johnny Mowlem bei vier Rennen neben Dyson/Smith

Wie das Team am Montag verlauten ließ, wird der Brite Johnny Mowlem bei den vier verbleibenden Langstrecken-Rennen im ALMS-Kalender neben Dyson/Smith im Cockpit des Lola-Coupé Platz nehmen. Seinen ersten Einsatz hat Mowlem am zweiten Mai-Wochenende beim Sechs-Stunden-Rennen in Laguna Seca.

Zudem wird er die Vier-Stunden-Rennen in Elkhart Lake (18. August) und auf dem Virginia International Raceway (15. September) bestreiten. Auch beim Saisonfinale, dem Petit Le Mans in Road Atlanta, sitzt Mowlem gemeinsam mit Dyson und Smith im Auto.

Kein Start in Le Mans

Derweil wird das Team einem anderen Rennen in diesem Jahr fernbleiben: den 24 Stunden von Le Mans. Nachdem man vom garantierten Startplatz in Folge des ALMS-Titels 2011 zunächst Gebrauch machen und bei der diesjährigen Jubiläumsausgabe an der Sarthe mitfahren wollte, hat man sich inzwischen anders entschieden.

Grund für den Startverzicht ist wie so oft das Geld beziehungsweise der Mangel an selbigem. Der geplante Einsatz von zwei der neuen Lola-Coué ließ sich nicht stemmen, woraufhin Dyson in der aktualisierten Meldeliste für Le Mans nicht mehr auftaucht. Profiteure sind die Teams Status Grand Prix (Lola-Judd) und Murphy Prototypes (Oreca-Nissan), die nun nachrücken. Status ist übrigens der offizielle Logistik-Partner von Dyson, der den Le-Mans-Einsatz ursprünglich koordinieren sollte.

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