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Trotz Werks-Rückzug: Aston-Martin-Fahrer bleiben an Bord

Aston Martin trennt sich trotz seines werksseitigen Rückzugs aus der WEC nicht von seinen Fahrern - Nebentätigkeiten sind aber drin, wie das Beispiel Thiim zeigt

(Motorsport-Total.com) - Es ist erst etwas mehr als ein Jahr her, seit die Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) Aston Martin als Hypercar-Hersteller so hofierte, dass man sogar das Reglement änderte. Nun zieht sich die britische Nobelmarke aus allen Klassen werksseitig zurück. Die Fahrer sind jedoch vorerst nicht betroffen.

Nicki Thiim, Richard Westbrook

Aston Martin hält zunächst an seinen bisherigen Werksfahrern fest Zoom

Wie 'Daily Sportscar' berichtet, sollen Nicki Thiim, Marco Sörensen, Alex Lynn, Maxime Martin, Jonny Adam, Darren Turner, Ross Gunn, Charlie Eastwood und Junior Tom Canning die Möglichkeit erhalten, für Kundenteams zu fahren. Thiim hat seinen Verbleib bei Aston Martin bereits verkündet.

Ein ähnliches Geschäftsmodell verfolgen verschiedene GT3-Hersteller rund um den Globus. Aston Martin hat angekündigt, sich verstärkt auf den Kundensport konzentrieren zu wollen und nennt neben der WEC auch zahlreiche GT3-Meisterschaften, namentlich IGTC, GTWC, IMSA GTD und Super GT (GT300). (Alle Abkürzungen im Langstrecken-ABC erklärt!)

Das Beispiel Nicki Thiim, der die asiatische Le-Mans-Serie für Phoenix Racing bestreitet, zeigt aber, dass die Fahrer auch Nebentätigkeiten annehmen können.

Dass es in der WEC 2021 Aston Martin Vantage AMR zu sehen gibt, gilt als sicher. Schließlich hat die Marke noch eine Zusage aus dem Jahr 2017 zu erfüllen. Erwartet wird, dass TF Sport auf zwei Fahrzeuge aufrüstet, obwohl sich Salih Yoluc in Richtung LMP2 orientiert. Allerdings bleibt offen, ob es einen Vantage in die GTE Pro geben wird.

Prodrive-Motorsportchef John Gaw zufolge besteht die Möglichkeit weiter, als "Aston Martin Racing" aufzutreten. Das wären gute Nachrichten für Paul Dalla Lana, der seit Jahren unter diesem Banner in der GTE Am angetreten ist.

"Das Einzige, was sich geändert hat, ist, dass Aston Martin sich entschlossen hat, sein GTE-Pro-Programm einzustellen", sagt Gaw. "Die Ironie ist, dass genau das es uns ermöglicht, mehr Kundenprogramme zu stemmen. Auch in der GTE." Prodrive hat von Aston Martin das Vertriebsrecht für die GTE- GT3- und GT4-Versionen des Vantage bekommen.

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