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Sarrazin zurück im Werksauto: "Überglücklich"

Der Franzose komplettiert in Le Mans das Toyota-Aufgebot und will die Hybrid-Erfahrung von Peugeot einbringen - In der Langstrecken-WM weiter bei Starworks

(Motorsport-Total.com) - Gestern hatte die französische Tageszeitung 'Le Maine' das Gerücht gesät, heute bestätigt es Stephane Sarrazin gegenüber 'Motorsport-Total.com': Der 36-Jährige wird den Platz von Hiroaki Ishiura im zweiten Toyota TS030 Hybrid einnehmen und das Rennen an der Seite von Anthony Davidson und Sebastien Buemi bestreiten. In Paul Ricard konnte er den Wagen bereits testen. Der frühere japanische Super-GT-Champion Ishiura kann wegen einer Rückenverletzung nicht am 24-Stunden-Klassiker teilnehmen. Im Interview spricht Sarrazin über seine Erwartungen.

Stephane Sarrazin

Gelingt ihm endlich der Le-Mans-Sieg? Zunächst will Sarrazin nur ankommen Zoom

Frage: "Stephane, wirst du in Le Mans für Toyota an den Start gehen?"
Stephane Sarrazin: "Ja, ich werde in Le Mans für Toyota fahren. Es ist eine große, aber auch eine spannende Herausforderung für mich. Ich freue mich wirklich, wieder in einem Werksauto zu sitzen. Das bedeutet für mich eine große Chance."

Frage: "Mit welchen sportlichen Erwartungen gehst du in das Projekt?"
Sarrazin: "Ich weiß es nicht, da tappe ich wirklich im Dunkeln. Ich weiß nur, dass wir unser Bestes geben werden. Aber da wir ein komplett neues Auto haben, ist es das erste Ziel, etwas zu lernen. Und dann natürlich, das Ziel zu erreichen - das ist es, was in diesem Jahr für mich Erfolg bedeutet."

Neuling Buemi die Strecke beibringen

Frage: "Was erwartest du von der Hybrid-Technik?"
Sarrazin: "Der Hybrid ist ja nicht wirklich neu für mich. Wir haben schon bei Peugeot für das neue Fahrzeug an dieser Technik gearbeitet. Ich halte sie für die Zukunft des Motorsports, daher ist es eine wichtige Sache. In Le Mans wird es darum gehen, sie zu verstehen und etwas darüber zu lernen. Ich hoffe sehr, dass ich meine Erfahrung einbringen kann, schließlich habe ich den vergangenen fünf Jahren sehr viel davon gesammelt."

Frage: "Was ist mit deinen Teamkollegen? Anthony Davidson ist ein alter Bekannter aus Peugeot-Tagen."
Sarrazin: "Ein sehr erfahrener Prototypen-Fahrer und wirklich der perfekte Teamkollege. Ich freue mich, ihn an meiner Seite zu haben. Wir kennen uns sehr gut, und das macht es bei einem 24-Stunden-Rennen immer einfacher, zusammenzuarbeiten. Außerdem sind wir gute Freunde."

Frage: "Sebastien Buemi ist dagegen ein Neuling in Le Mans."
Sarrazin: "Das stimmt, aber er ist lange Formel 1 gefahren - der Mann muss also verdammt schnell sein. Alle im Team, aber allen voran Anthony und ich, werden versuchen, ihn an die Strecke heranzuführen, sie ihm zu erklären. Und ich bin mir sicher, dass er schnell lernen wird. Es ist ein besonderes Rennen mit den vielen langsamen Autos aus den kleinen Kategorien. Eine besondere Strecke ist es sowieso."

Weiter für Starworks am Start

Frage: "Wirst du in der Langstrecken-WM weiter für Starworks den HPD ARX-03 fahren?"
Sarrazin: "Ja. Momentan beschränkt sich mein Arrangement mit Toyota auf ein Rennen - und das ist Le Mans. So, wie es aussieht, fahre ich den Rest der Saison also für Starworks in der Langstrecken-WM."

Sarrazins neuer Dienstwagen: Den Toyota teilt er sich mit Davidson und Buemi Zoom

Frage: "Was bedeutet Le Mans für dich persönlich?"
Sarrazin: "Es ist das größte Rennen der Welt und für einen französischen Fahrer ist es noch größer. Le Mans ist das Event, das ich unbedingt gewinnen will. In den vergangenen fünf Jahren war ich sehr nahe dran (zwei Mal Zweiter und ein Mal Dritter, Anm. d. Red.), das zu schaffen. Jetzt will ich einen neuen Anlauf nehmen."

Frage: "Und es fünf weitere Jahre versuchen?"
Sarrazin: "Das weiß ich noch gar nicht. Jetzt geht es für mich zunächst darum, die neue Herausforderung mit Toyota anzugehen - und nicht nur für mich, sondern für alle im Team."

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