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Peugeot-WEC-Fahrer 2022: Drei Ex-F1-Piloten an Bord

Peugeot hat seine Fahrer für sein Le-Mans-Hypercar-Projekt in der WEC bekanntgegeben: Nur zwei Franzosen, aber viel Formel-1- und LMP-Erfahrung

(Motorsport-Total.com) - Kevin Magnussen, Paul di Resta, Jean-Eric Vergne, Loic Duval, Gustavo Menezes und Mikkel Jensen sind die Fahrer für das Peugeot-Hypercar-Projekt in der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) inklusive der 24 Stunden von Le Mans 2022. Ersatzmann wird James Rossiter, der auch den "Löwen"-Anteil der Simulatorarbeit übernehmen wird.

Gustavo Menezes, James Rossiter, Jean-Eric Vergne, Kevin Magnussen, Loic Duval, Mikkel Jensen, Paul di Resta

Peugeot hat sechs Stammfahrer und einen Ersatzmann für das LMH-Projekt bekanntgegeben Zoom

Alle Fahrer werden bis Anfang 2022 Erfahrung in Le-Mans-Prototypen haben. Magnussen fährt die IMSA SportsCar Championship 2022 für Ganassi. Bis Ende 2020 war er noch in der Formel 1 aktiv.

Di Resta, Vergne und Jensen sind reguläre LMP2-Piloten in WEC und europäischer Le-Mans-Serie (ELMS). Duval, Rossiter und Menezes bringen reichlich LMP1-Erfahrung mit.

Nachdem Gustavo Menezes verpflichtet wurde, ist auch klar, dass die Scuderia Cameron Glickenhaus für 2022 mindestens einen neuen Fahrer benötigen wird.

Noch wurde nicht bekanntgegeben, wie die sechs Fahrer aufgeteilt werden. Auch der Name des Le-Mans-Hypercars (LMH) von Peugeot, das 2022 debütieren wird, ist noch nicht bekanntgegeben worden.

Performanceanalyse über fünf Jahre

Peugeot überließ bei der Fahrerwahl nichts dem Zufall und nahm alle professionellen Fahrer, die in den vergangenen fünf Jahren irgendwo auf der Welt in einem Langstreckenrennen angetreten sind, genau unter die Lupe. Anschließend zählten "Soft Skills".


Peugeot: Le-Mans-Hypercar

"Von fundamentaler Bedeutung ist die Beziehung der einzelnen Beteiligten zueinander. Das Hauptkriterium bei der Auswahl waren oberhalb ihrer individuellen Qualitäten die Beziehungen, die sie untereinander haben", sagt Jean-Marc Finot, Motorsportchef beim Peugeot-Mutterkonzern Stellantis.

"Der menschliche Faktor macht im Langstreckensport viel aus. Deshalb haben wir uns ihr Mindset angesehen und ihre Fähigkeit, miteinander zu arbeiten und sich gegenseitig zu motivieren. Auch wollten wir Fahrer, die unserem Projekt Priorität einräumen und nicht einfach eine weitere Zeile in ihrem Lebenslauf hinzufügen wollten."

Peugeot-Technikchef Olivier Jansonnie fügt hinzu: "Wir haben uns alle Langstreckenserien angeschaut, die in den vergangenen fünf Jahren abgehalten wurden. Dabei haben wir nicht bloß individuelle Resultate herangezogen. Wir haben auch ihren Speed, die Konstanz und Zuverlässigkeit einer langen Liste von Fahrern abgearbeitet."

"Wir haben ein Team ausgesucht, das gut zusammenarbeitet und aus aufstrebenden Junioren und erfahrenen Routiniers besteht, deren Entwicklungsfähigkeiten vor allem von Hybridfahrzeugen außer Frage stehen."

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