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  • 12.02.2021 · 10:07

Mikkel Jensen: 2.000 Liegestütze und Sit-ups in zwei Stunden

Mikkel Jensen wird 2022 in der Hypercar-Klasse mit Peugeot um den Le-Mans-Gesamtsieg fahren - Erinnerung an ein ganz spezielles Erlebnis mit Paul di Resta

(Motorsport-Total.com) - Es ist die größte Chance seiner Karriere: Mikkel Jensen steigt 2022 mit Peugeot in die Hypercar-Klasse auf. An der Seite erfahrener Teamkollegen kann der Däne sich an die schwere Aufgabe machen, in die Fußstapfen von Tom Kristensen zu treten. Nach Jahren im LMP3- und LMP2-Bereich ist es der Schritt in die oberste Klasse des Langstreckensports.

Mikkel Jensen

Mikkel Jensen nach dem Gewinn des Qualifikationsrennens zu den 24h Daytona 20210 Zoom

Frage: "Was hat Sie motiviert, beim Langstrecken-Comeback von Peugeot mitzumachen?
Mikkel Jensen: "Der Hypercar-Plan ist sehr interessant und spannend. Es sind mehrere Hersteller beteiligt. Peugeot hat eine bedeutende Geschichte und bereits Le Mans gewonnen. Ich freue mich sehr, Teil dieses Teams zu sein und kann es kaum erwarten anzufangen."

Frage: "Haben Sie in Ihrer Karriere schon einmal ein Erlebnis mit Ihren zukünftigen Teamkollegen geteilt? Wenn ja, welche und mit wem?
Jensen: "Mit Jean-Eric. Als wir Teamkollegen waren, gab es keinen Druck und wir hatten immer eine gute Zeit. Er hat andauernd Witze erzählt. Das war eine tolle Erfahrung für mein erstes Le-Mans-Rennen. Paul habe ich bei einem Fitness-Camp kennengelernt. Er war in der DTM und ich als Junior in der Formel 3."

"Der Trainer sagte uns, wir sollten Liegestütze und Sit-ups machen. Wir mussten insgesamt 2000 Wiederholungen schaffen und haben dafür zwei Stunden gebraucht. Paul und ich haben uns gegenseitig gepusht, um unsere Motivation aufrechtzuerhalten. Es war wahrscheinlich eine der schwierigsten Dinge, die ich in meinem Leben versucht habe. Ich weiß also, dass Paul ein motivierender Teamkollege ist!"

Frage: "Was bedeuten Langstreckensport und das 24-Stunden-Rennen von Le Mans für Sie?
Jensen: "Ich denke, es ist der Gipfel des Motorsports. Das 24-Stunden-Rennen von Le Mans ist DAS Ereignis. So einen Gewinn möchte jeder in seinen Lebenslauf schereiben. Dass das Rennen in Dänemark durch Tom Kristensen so populär geworden ist, ist kein Geheimnis. Es ist das einzige Rennen, einschließlich der Formel 1, das neben den Nachrichten auf einem freien Kanal ausgestrahlt wird."

Frage: "Wenn ich '24 Stunden von Le Mans' sage, sagen Sie?
Jensen: "Ich sage Teamwork, Leidenschaft und Hingabe, denn das sind die Elemente, die man braucht, um zu gewinnen."


Peugeot: Le-Mans-Hypercar

Frage: "Welcher Motorsport-Moment in der Geschichte von Peugeot hat sich am meisten in Ihr Gedächtnis eingebrannt?
Jensen: "Ich bin erst 26 Jahre alt. Aber der Peugeot 908-Sieg in Le Mans ist einer, an den ich mich erinnere."

Frage: "Welches Auto von Peugeot würden Sie gerne einmal fahren?
Jensen: "Der Peugeot 905 ist ein toller Rennwagen; ich liebe Klassiker, es wäre also ein Traum ihn zu fahren. Der 205 Turbo16 ist auch toll. Ich habe die Rallye-Autos geliebt. Als ich jung war, fand ich sie echt cool und liebe ihren Sound. Dieses Auto mit seinem geringen Gewicht und dem kleinen Radstand ist unglaublich. Ich denke, es würde viel Spaß machen damit zu fahren. Als ich jünger war, war es mein Lieblingsauto für E-Sport-Rennen."

Frage: "Was ist Ihr Lieblingsessen?
Jensen: "Ich mag alles: Italienisch, Pizza, Pasta, Sushi, gutes Steak. Wenn ich eines auswählen müsste, dass ich wirklich mag, wäre es das dänische Weihnachtsmenü. In Dänemark haben wir ein Gericht, das jeder im Land isst. Es ist Ente mit Kartoffeln oder Karamellkartoffeln und Bratensoße. Es ist nicht besonders gesund, deshalb essen wir es auch nur einmal im Jahr!"

Frage: "Was ist die beste Mahlzeit vor einem Rennen?
Jensen: "Ich mag alle Salatsorten, dazu etwas Pasta, Hühnchen, Fisch oder etwas ähnlich Leichtes. Vor dem Rennen esse ich nicht gerne schwere Gerichte, zu viel Brot oder Steak."

Frage: "Was ist Ihre beste Eigenschaft?
Jensen: "Ich denke, es ist das schnelle Erlernen neuer Dinge. Ich habe mit 15 Jahren mit dem Kartfahren angefangen, was ziemlich spät war. Aber nur 2 Jahre später, im Alter von 17 Jahren, war ich schon in der Formel 4. Heute fahren wir mit viel weniger Training. Es ist wichtig, ein gutes Tempo zu finden, ohne viel Zeit auf der Strecke zu verbringen."

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