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Genf: Rebellion zeigt den R-13 für die WEC 2018/19

Da der neue Rebellion R-13 noch nicht fertig ist, zeigen die Schweizer in Genf nur Computergrafiken des LMP1-Autos - Große Hoffnungen für Le Mans

(Motorsport-Total.com) - Im Rahmen des Automobil Salons in Genf hat Rebellion erste Bilder seines neuen LMP1-Fahrzeugs gezeigt. Der R-13, der beim Hersteller Oreca derzeit gefertigt wird, erinnert in seiner rot-schwarzen Lackierung sehr an den früheren Audi-LMP1. Rein äußerlich sind am Fahrzeug kaum Unterschiede zum Oreca 07 aus der LMP2-Klasse auszumachen. "Das Auto sieht schnell aus. Ich freue mich schon darauf, es fahren zu dürfen", sagt Neel Jani.

Rebellion R-13 Gibson

Rebellion im Audi-Look: So soll der R-13 für die WEC 2018/19 aussehen Zoom

Der Porsche-Werkspilot teilt sich den R-13-Gibson mit der Startnummer 1 mit Andre Lotterer und Bruno Senna, im Schwesterauto werden Mathias Beche, Gustavo Menezes und Thomas Laurent agieren. "Oreca gibt alles, um uns ein tolles Auto zu bauen. Ich denke, wir werden ein beeindruckendes Paket haben. Hoffentlich können wir damit in Le Mans vorne mitfahren", erklärt Beche. Das erste Roll-out mit dem neuen Auto soll kurz vor dem Prolog der WEC erfolgen.

"Rebellion ist ein kleines Team, aber sie haben sehr viel Erfahrung. Außerdem arbeiten sie eng mit Oreca zusammen. Und die wissen genau, wie es läuft. Die werden uns schon ein schnelles LMP1-Auto bauen", zeigt sich auch Lotterer vor seinem ersten Einsatz für das schweizerisch-britische Privatteam optimistisch. "Wir haben eine starke Fahrerbesetzung, würde ich meinen. Wir alle können den Start in die neue Saison kaum noch erwarten."

Rebellion R-13 Gibson

Auf den ersten Blick sind keine Unterschiede zum LMP2-Oreca zu sehen Zoom

"Die große Frage ist, ob wir Toyota tatsächlich gefährlich werden können. Ich denke, auf den normalen WEC-Kursen wird es schwierig, weil sie da mit Hybrid und Allrad einen zu großen Vorteil haben. Aber in Le Mans könnte etwas gehen", meint Lotterer, der bereits dreimal bei den 24 Stunden von Le Mans siegen konnte. Die jüngsten Tests von Manor, SMP und ByKolles in Aragon haben gezeigt, dass die privaten LMP1-Autos 2018/19 sehr schnell sein werden.

"Unser Topspeed sollte höher sein als jener von Toyota. Hinzu kommt, dass bei der Hybridtechnologie im Dauerlauf nicht immer alles stabil läuft. Das haben wir gesehen. Bei Toyota, bei Porsche - eigentlich immer wieder. Ich halte die Hybridtechnologie zwar definitiv für rennreif auf der Langstrecke, aber bei 24 Stunden kann es von Vorteil sein, wenn nicht alles technologisch am Maximum ist", meint Lotterer. "Ich hoffe, dass wir Toyota richtig unter Druck setzen können."

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