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  • 13.12.2018 11:39

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Vier Titel und ein starkes Finale

Einsätze rund um den Globus von Januar bis Dezember: Am Ende einer erfolgreichen Saison gab es vier Volkswagen-Titel sowie einen Sieg bei den 24h von Dubai zu feiern

(Motorsport-Total.com) - Im Tourenwagen-Weltcup (WTCR) feierte der Volkswagen Golf GTI TCR eine gelungene Premiere: Robert Huff (Sebastien Loeb Racing) gelangen 2018 zwei Rennsiege (in Ungarn und Japan), neun Podiumsplatzierungen und drei Pole-Positions. Beim großen Saisonfinale in Macau zeigte der Brite erwartungsgemäß eine starke Performance: Mit einem dritten und einem zweiten Platz in den Rennen eins und drei sowie der schnellsten Rundenzeit auf dem "Guia Circuit" bewies der Tourenwagen-Profi im Volkswagen Golf GTI TCR ein weiteres Mal sein feines Händchen für den äußerst anspruchsvollen Stadtkurs.

Luca Engstler

Luca Engstler sicherte sich die Titel in der TCR Asia und Middle East Zoom

Zum Saisonabschluss platzierte sich der Routinier mit 242 Zählern auf Rang acht der WTCR-Fahrerwertung. Teamkollege Mehdi Bennani, der im zweiten Rennen von Wuhan ganz oben auf dem Treppchen stand, landete mit 155 Punkten auf Platz zwölf. In der Teamwertung belegt Sebastien Loeb Racing nach dem zehnten und letzten Event der Serie mit 412 Punkten den vierten Platz im Gesamtklassement.

Dreifacher Grund zur Freude im Mittleren und Fernen Osten

Luca Engstler krönte sich in der TCR Asia zum Champion - mit zwei Siegen beim abschließenden Meisterschaftslauf in Schanghai (China). Damit feierte Engstler im Jahr 2018 gleich zwei Titel mit dem Volkswagen Golf GTI TCR: in der TCR Asia und in der TCR Middle East. Der 18-Jährige ist nach Josh Files und Francisco Mora erst der dritte Fahrer, der innerhalb einer Saison zwei Titel in zwei unterschiedlichen TCR-Serien holte.

In der Asia-Serie gewann Engstler mit 24 Punkten Vorsprung souverän die Fahrerwertung; der Teamtitel ging mit 425 zu 185 Zählern an den Engstler-Rennstall. Engstler feierte die Team-Meisterschaft in der TCR Asia damit bereits zum dritten Mal in Folge - immer "powered by Volkswagen".

Robert Huff

"Macau-Matador" Robert Huff beim Saisonfinale des FIA WTCR in Macau Zoom

Als echter "Wüsten-Blitz" erwies sich der Golf GTI TCR auch in Abu Dhabi, Dubai und Bahrain: Von sechs Saisonrennen der Middle-East-Serie gingen vier an Volkswagen, am Ende holte Luca Engstler mit 119 Punkten die Meisterschale. Teamkollege Florian Thoma zeigte hier ebenfalls eine starke Leistung und wurde mit 70 Zählern Gesamtdritter.

24-Stunden-Dauerbrenner

Bereits zu Beginn des Jahres 2018 hatte der Golf GTI TCR seine Qualitäten auf der Langstrecke eindrucksvoll bewiesen: Beim 24-Stunden-Rennen in Dubai feierte das Fahrer-Quartett Luca Engstler, Florian Thoma, Benjamin Leuchter und Jean-Karl Vernay Platz eins in der TCE-Series, was zugleich den Klassensieg unter den 14 teilnehmenden TCR-Fahrzeugen in der TCE-Kategorie für Tourenwagen bedeutete.

Zudem legte Vernay bei der ersten Teilnahme eines Golf in Dubai überhaupt die schnellste Rennrunde hin. Wie schon beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring 2017 kam der 350 PS starke, seriennahe Golf GTI TCR auch in Dubai vor allen GT4-Fahrzeugen ins Ziel und unterstrich damit erneut seinen Ruf als "Sportwagen-Schreck".

Bundesliga meets Motorsport

Max Kruse

Bundesliga-Profi Max Kruse, Fahrer Benjamin Leuchter, Teammanager Patrick Bernhardt Zoom

Der Bremer Bundesligaprofi und Fußballnationalspieler Max Kruse ist seit Anfang 2018 auch im Motorsport aktiv - mit seinem Team Max Kruse Racing, das mit dem Golf GTI TCR in der TCR Germany an den Start geht. Tourenwagen-Profi Benjamin Leuchter stieg als Fahrer ein, im September kam der junge Schweizer Florian Thoma als Teamkollege hinzu. Leuchter, der beim TCR-Lauf in Spielberg mit zwei dritten Plätzen glänzte und auf dem Nürburgring einen zweiten Platz holte, platzierte sich am Ende der Saison auf Rang acht, Teamkollege Thoma wurde 14.

Multitalent Kristoffersson dominiert auch die Rundstrecke

Ein ganz besonderes Jahr erlebte Rallycross-Ass Johan Kristoffersson: Der Schwede hat die TCR Scandinavia 2018 für sich entschieden. Der Rallycross-Weltmeister von 2017 und 2018 machte beim Saisonfinale in Mantorp Park mit einem Sieg im ersten und Platz fünf im zweiten Rennen den Titel klar und stellte damit einmal mehr seine Vielseitigkeit unter Beweis.

Johan Kristoffersson

Schneller Schwede: Volkswagen-Pilot Johan Kristoffersson dominierte die TCR Scandinavia Zoom

Mit 195 Zählern in der Fahrerwertung stand der 29-jährige Kristoffersson zum zweiten Mal nach 2012 als Champion der Serie fest und entthronte in Robert Dahlgren (185 Punkte) den Titelträger des Vorjahres. In der Teamwertung landete Kristofferssons Volkswagen Dealer Team Bauhaus mit 239 Punkten auf Rang zwei.

Erste Saison, erster Meistertitel: In der TCR UK holte ein überragender Daniel Lloyd den Gesamtsieg in seiner Debütsaison der TCR UK. Beim Finale in Donington Park sicherte sich der Brite im Golf GTI TCR mit einem Sieg im vorletzten Rennen der Saison vorzeitig den Titel. Es war sein insgesamt achter Erfolg in diesem Jahr. In der Gesamtwertung liegt Lloyd am Ende der Saison mit 514 Punkten an der Spitze, 61 Zähler vor Oliver Taylor (Honda) und 106 Punkte vor Andreas Bäckman im zweitbesten Golf GTI TCR.

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