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Rutronik Racing mit Porsche bei 24h Nürburgring 2021

Die GT-Masters-Champions von 2019 wagen sich kommendes Jahr auf die Nürburgring-Nordschleife - Zum Einsatz kommt ein Porsche 911 GT3 R!

(Motorsport-Total.com) - Spektakulärer Neuzugang auf der Nürburgring-Nordschleife: Das Team Rutronik Racing, die Meister des GT-Masters von 2019, treten 2021 beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring. Überraschenderweise nicht mit einem Audi R8 LMS GT3, sondern einem Porsche 911 GT3 R!

Teamchef Fabian Plentz erklärt gegenüber 'Motorsport-Total.com', dass es sich aber nicht um einen kompletten Wechsel der Marke handele: "Wir werden uns nicht komplett von Audi trennen. Aktuell sind die Gespräche ziemlich weit, dass man uns auch im GT-Masters sehen wird."

Der Nürburgring kommt als zweite Säule hinzu, weil es für das Team zwei Säulen bedient: Langstrecke und Regionalität (bezogen auf ein Engagement Deutschland). Der Hauptsponsor des Teams, die Rutronik Elektronische Bauelemente GmbH, hat seinen Sitz in Pforzheim.

"Wir haben schon seit einiger Zeit mit Porsche gesprochen", lässt Plentz durchblicken. "Das ist sicherlich auch ein bisschen unserer ersten GT-Masters-Saison geschuldet, in der wir gezeigt haben, was für ein Potenzial in unserem Team steckt." Rutronik Racing holte 2019 auf Anhieb beide Titel im GT-Masters.

Das Team ist mit Sitz Remchingen nur unweit von Weissach entfernt. "Die räumliche Nähe ist also schon einmal da", sagt Plentz. "Hinzu kommt, dass unsere Ziele ziemlich deckungsgleich sind. Gleiches gilt für die Herangehensweise. Da war eigentlich relativ schnell klar, dass man gemeinsam etwas machen will."

"Mit dem Nordschleifenprogramm haben wir jetzt das erste Projekt auf die Beine gestellt, aber ich bin mir sicher, dass wir mit Porsche auch noch in Zukunft weitere Aktivitäten vornehmen werden und dass die gemeinsamen Aktivitäten noch zunehmen werden."

Fabian Plentz, Manuel Reuter

Fabian Plentz (Vordergrund) und Manuel Reuter treiben die Entwicklung des Teams voran Zoom

Für Plentz ist es auch ein persönlicher Traum, der in Erfüllung geht. Zu seinen Zeiten als Instruktor bei Volkswagen nahm er regelmäßig an Rennen teil. "Seit ich nicht mehr fahre, wollte ich wenigstens auf der anderen Seite [der Boxenmauer] zurückkehren", so der Meister des VW-Polo-Cups von 2005.

Das Team gründete er bereits 2010, doch erst seit 2016 engagiert sich die Mannschaft in ihrer heutigen Form in der GT3-Szene. Zunächst in der DMV GTC (heute: GTC Race), dann im GT-Masters, immer mit Audi. Jetzt kommt das neue Standbein hinzu.

Auch für Manuel Reuter, der für das Team sportliche Funktionen an der Rennstrecke wahrnimmt und Nachwuchsfahrer betreut, freut sich auf seine Rückkehr zur "Grünen Hölle": "Ich bin insgesamt vier Jahre erfolgreich mit dem heute legendären 962 Porsche in der Langstrecken-Weltmeisterschaft an den Start gegangen."

"Porsche hatte auch bei meinem zweiten Le Mans Erfolg 1996 [auf Joest-TWR] einen erheblichen Einfluss, in dem wir auf den gesamten Antriebsstrang aus Zuffenhausen vertrauten. Darüber hinaus fühle ich mich mit der Nordschleife sehr vertraut, wo ich 2003 den 24-Stunden-Klassiker als Gesamtsieger beenden konnte." Es war der legendäre Gesamtsieg des Opel Astra V8 Coupe.

Auf internationaler Bühne steht zumindest keine Expansion bevor, allerdings will Rutronik Racing zurück nach Macau. Dort engagiert die Mannschaft bereits seit 2016 im FIA-GT-Weltcup, teils mit Audi-Werksunterstützung. Plentz lässt aber durchblicken, dass das Programm 2021 mit Porsche gestemmt werden soll.

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