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Nordschleifensaison 2019 von Hyundai Motorsport beginnt bei VLN-Auftakt

Mit dem Saisonauftakt der VLN beginnt die Vorbereitung von Hyundai auf das 24h-Rennen Nürburgring: Erstes Europarennen für Veloster N TCR nach USA-Premiere

(Motorsport-Total.com) - Vorhang auf: Das erste 4-Stunden-Rennen zur VLN Langstrecken-Meisterschaft Nürburgring ist gleichzeitig der Startschuss in die neue Rundstreckensaison für Hyundai Motorsport in Deutschland. Zwei TCR-Rennwagen gehen auf die Strecke: ein i30 N TCR und ein Veloster N TCR. Das erfahrene Team Target Competition setzt bei der 65. ADAC Westfalenfahrt beide Rennwagen ein. Ziel ist eine gründliche Vorbereitung auf die 24 Stunden Nürburgring im Juni.

Nicola Larini, Manuel Lauck, Peter Terting

Manuel Lauck und Peter Terting fahren den erfolgreichen Hyundai i30 N TCR Zoom

Am 23. März beweist sich der i30 N TCR auf jener Strecke, die Hyundai zur Perfektionierung seiner N-Hochleistungsmodelle nutzt. In der Debütsaison 2018 waren Kundenteams von Hyundai Motorsport mit dem Rennwagen global erfolgreich und gewannen als Krönung die Fahrer- und die Teamwertung im Tourenwagen-Weltcup (WTCR).

Die Zuschauer auf dem Nürburgring erleben zudem ein Debüt: Erstmals tritt der neue Veloster N TCR in Europa an, nachdem er im Januar seine Weltpremiere mit dem amerikanischen Kundenteam Bryan Herta Autosport auf dem Daytona International Speedway gegeben hat. Der Veloster N TCR stammt wie der i30 N TCR von Hyundai Motorsport Customer Racing in Alzenau bei Frankfurt. Beide Fahrzeuge teilen sich mehr als 80 Prozent ihrer Komponenten, darunter den Zweiliter-Turbomotor und das Sechsganggetriebe mit Schaltwippen.

Hyundai Veloster N TCR erstmals in Europa auf der Rennstrecke

Auch wenn der Veloster in Europa nicht vermarktet wird, bieten sich die Nordschleife und das prestigeträchtige 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring als perfekte internationale Bühne an, um den Rennwagen erstmals einem globalen Publikum vorzustellen.

Mark Wilkins, Michael Lewis

Der Hyundai Veloster N TCR wird erstmals außerhalb der USA ein Rennen fahren Zoom

Vier Piloten kombinieren dabei ihre Erfahrungen aus dem TCR-Rennsport und der Nürburgring-Nordschleife. Den i30 N TCR teilt sich der aktuelle Meister der ADAC TCR Germany, der Österreicher Hari Proczyk, mit dem ehemaligen deutschen DTM-Piloten Peter Terting. Proczyk steuert am Samstag erstmals einen Hyundai, während Terting einen reichhaltigen Erfahrungsschatz mitbringt. Er hat mit dem i30 N TCR vor einem Jahr bei den 24 Stunden Nürburgring Platz zwei in der TCR-Klasse belegt und bestritt außerdem die TCR Europe und die TCR Korea.

Die beiden Deutschen Manuel Lauck und Marc Basseng gehen im Veloster N TCR ins Rennen. Auch Lauck hat im Vorjahr mit Hyundai Motorsport bereits an den 24 Stunden Nürburgring teilgenommen. Der frühere Gesamtsieger des 24-Stunden-Rennens Basseng pilotierte im Vorjahr einen i30 N TCR beim letzten Saisonlauf der VLN und bringt somit ebenfalls viel Nordschleifen-Erfahrung ins Team ein.

24 Stunden für Hyundai Motorsport "ein absolutes Highlight"

Zur Vorbereitung auf das 24h-Rennen 2019 (20.-23. Juni) in der "Grünen Hölle" plant Hyundai Motorsport neben dem VLN-Saisonauftakt auch den Einsatz beim zweiten Saisonlauf (13. April) und beim sechsstündigen Qualifikationsrennen für die 24 Stunden Nürburgring (18. und 19. Mai). Weitere Piloten für die nächsten Läufe verkündet Hyundai Motorsport zu einem späteren Zeitpunkt.

"Die 24 Stunden auf dem Nürburgring sind ein legendäres Rennen. Für Hyundai Motorsport ist das ein absolutes Highlight: Alle Rennwagen von Hyundai Motorsport Customer Racing entstehen in Deutschland, und die N-Versionen unserer Serienmodelle sind auf dem Nürburgring entwickelt worden", sagt Andrea Adamo, Teamdirektor von Hyundai Motorsport.

"Es ist deshalb immer ein tolles Gefühl, auf dieser Strecke zu fahren. Der VLN-Auftakt ist auch ein Meilenstein in unserer Geschichte, denn der Veloster N TCR fährt zum ersten Mal auf einer europäischen Strecke. Damit zeigt Hyundai Motorsport Customer Racing beim Auftakt seine TCR-Modellpalette. Natürlich wünschen wir unseren Teams ein gutes Rennergebnis, aber im Vordergrund steht die Vorbereitung von Mannschaften, Fahrern und Technik für die längeren Rennen in diesem Jahr."

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