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Fässler: Le-Mans-Sieg und Nordschleifen-Podest

Die Phoenix-Piloten Marcel Fässler, Marc Basseng und Frank Stippler können mit Platz beim 24-Stunden-Rennen gut leben - Revanche im kommenden Jahr

(Motorsport-Total.com) - Während sich beim 24-Stunden-Rennen auf der Nordschleife zuerst Ferrari, dann BMW, später auch Mercedes und letztlich Porsche an der Spitze zeigten, bewegten sich die zahlreichen Audi R8 LMS immer etwas im Schatten. Bis rund eine halbe Runde vor Schluss sah es nicht einmal nach einem Podestrang für Ingolstadt aus. Erst durch den Radlagerschaden am Heico-SLS rückte das Phoenix-Team auf Rang drei.

Mike Rockenfeller, Marc Basseng

Der Phoenix-Audi erbte kurz vor Schluss den letzten Podestrang

"Ich hätte nie gedacht, dass innerhalb von nur zwei Wochen so viele schöne Dinge passieren können", lacht Marcel Fässler, der am vorletzten Wochenende in Le Mans gesiegt hatte. "Mit dem Le-Mans-Sieg habe ich meinen Karrierehöhepunkt erreicht. Jetzt auch noch hier auf dem Podest zu sein, ist toll. Alle haben alles gegeben, es war ein regelrechter Sprint. Da darf man auch mit Platz drei zufrieden sein", sagt der Schweizer.

Am R8 mit der Startnummer 14 gab es keine technischen Gebrechen. "Einzig ein Frontspliter hat sich bei uns mal gelöst. Da habe ich wunderbare Funken auf der Döttinger Höhe sprühen lassen", lacht Marc Basseng. "Durch die Reparatur haben wir vier Minuten verloren. Wir haben keine Fehler gemacht. Wir wollten das Auto durch die Nacht bringen, am Morgen angreifen. Da haben wir den Rückstand dann wettmachen können."

"Viele verschiedene Hersteller, alle auf einem ganz ähnlichen Speed - ein tolles Rennen für die Fans", fasst Frank Stippler zusammen. Der Nordschleifen-Spezialist kann mit dem Podestrang zwar durchaus leben, aber er will mehr: "Audi ist bereit, im nächsten Jahr den nächsten Schritt zu machen. Wir arbeiten daran." Für das Fahrzeug war auch Andrea Piccini gemeldet, der Italiener kam jedoch nicht zum Einsatz.